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Umfangreiches Trainee-Programm: OMV auf der Suche nach Talenten

Die dreijährige Ausbildung bereitet OMV-Trainees auf weltweite Einsätze vor. © Bild: OMV

Die OMV, Österreichs umsatzstärkstes Unternehmen, fördert nicht nur Öl sondern auch Talente. Mit einem umfangreichen Trainee-Programm sichert der Mineralölkonzern den Fachexperten-Nachwuchs.

Die OMV beschäftigt rund 29.000 Mitarbeiter aus mehr als 30 Nationen in über 20 Ländern. Erhebliche Investitionen in der Nordsee und im Schwarzen Meer legen den Grundstein für weiteres Wachstum des Konzerns. Ein wichtiger Faktor, um das geplante Wachstum auch zu erreichen und den Erfolg der OMV nachhaltig sicherzustellen, sind die Mitarbeiter des Unternehmens. Doch qualifizierte Fachexperten im Bereich Exploration und Produktion sind rar. Daher ist es der OMV ein Anliegen, die notwendigen Talente auch für die Zukunft zu sichern.

Vielfältiges Trainee-Programm. Um diese Talente zu entdecken und zu fördern wurde das „Integrated Graduate Development Program“ entwickelt. Das Konzept dieses länderübergreifenden Trainingsprogramms im Bereich Exploration und Produktion (E&P) wurde im Jahr 2007 mit der „Well Academy“ ins Leben gerufen; seit 2011 bringt das Programm junge E&P Fachkräfte aus allen OMV-Ländern zur beruflichen Weiterbildung zusammen. In sechs verschiedenen Fachrichtungen wird gemeinsam gearbeitet und studiert: Drilling & Well Engineering, Project & Engineering, Operations & Maintenance, Production Technology, Geosciences & Reservoir.

Eine Kombination von „Learning on the Job“ und Intensivkursen bereitet die Mitarbeiter in einer dreijährigen Ausbildung auf weltweite Einsätze vor. Neben fachlichen Aspekten werden im Ausbildungsprogramm auch multikulturelle Elemente miteinbezogen. Das Grundelement der Ausbildung ist eine 70 – 20 – 10 Aufteilung: 70 Prozent der Ausbildung werden „On-the-Job“ absolviert. 20 Prozent der Zeit wird „Near-the-Job“ trainiert. Den Trainees wird z.B. ein Mentor zur Seite gestellt und in Networking-Foren tauschen sich die Trainees mit erfahreneren Mitarbeitern aus. Die restlichen zehn Prozent der Ausbildung werden für klassische Schulungen verwendet.
Im Jahr 2013 gibt es bereits über 370 Teilnehmer am Programm, alleine in diesem Jahr starteten 130 Neueinsteiger ihre Ausbildung. Die Teilnehmer stammen zu einem Großteil aus Rumänien und Österreich, aber auch Mitarbeiter aus Tunesien, Pakistan, Kasachstan, dem Jemen, Neuseeland und Norwegen sind mit an Bord.

Geologin macht Karriere. Eine der Teilnehmerinnen, die heuer das Programm begonnen hat, ist Linda Lerchbaumer. Die Geologin hat ihren Doktor im Fach Experimentelle Geowissenschaften gemacht. Ihr Job bei der OMV ist es, die Seismik aus unterschiedlichen Ländern zu interpretieren, entsprechende geologische Daten zu untersuchen und auszuwerten, um mögliche Erdöl- und Erdgaslagerstätten zu finden und deren Größe zu ermitteln. Letztendlich beruhen die weiteren Entscheidungen, ob an einer Stelle gebohrt wird, auf den Ergebnissen der Analysen der Geologin und ihrer Kollegen.

„Für mich ist es extrem spannend, das, was ich in der Theorie gelernt habe, auch in der Praxis umzusetzen und das Endergebnis meiner Untersuchungen zu sehen. Das Programm bietet mir die Möglichkeit, mein Wissen, das ich in zehn Jahren Studium erworben habe, durch die praxisnahe Ausbildung zu erweitern“, so Lerchbaumer. Ein erfreulicher Aspekt ist zudem, dass in etwa jeder dritte Teilnehmer am Ausbildungsprogramm bereits weiblich ist – Tendenz steigend. Den Frauenanteil in technischen Berufen zu erhöhen ist eines der Ziele der OMV. Denn der große Bedarf an Fachkräften kann nur gedeckt werden, wenn die Begeisterung für technische Berufe auch bei Frauen noch stärker geweckt wird.

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