US-Wahl 2012 von

Oma betet für Obama

90-jährige hofft auf Sieg des Enkels - Heimatdorf von Obamas Vater sieht gespannt zu

Die kongolesische Oma des Präsidenten Sarah Obama © Bild: Reuters/THOMAS MUKOYA

Die Präsidentschaftswahlen in den USA werden auch im Ausland gespannt verfolgt, doch wahrscheinlich nirgendwo so sehr wie in dem Dorf Kogelo im Westen von Kenia. "Ich bete für ihn, dafür, dass ihm Gott zur Seite steht", sagte am Dienstag in Kogelo die 90-jährige Sarah Obama, die Großmutter von US-Präsident Barack Obama.

Die alte Dame ist die dritte Frau von Obamas Großvater väterlicherseits. Auch ohne Blutsverwandtschaft sprach der Amtsinhaber stets liebevoll von seiner "Mama Sarah", die in der Grenzregion zu Uganda wohnt.

Die prominente Oma wagte sich kurz vor der Wahl kaum aus ihrem Haus und wurde rund um die Uhr von einem Polizisten bewacht. Sie sei "glücklich" mit dem, was ihr Enkel erreicht habe, sagte sie am Dienstag. Die ganze Familie werde zusammen vor dem Fernseher sitzen, bis das Ergebnis bekannt gegeben sei, sagte Said Hussein Obama, ein Onkel Obamas.

Großbildschirm im Dorf

Die Bewohner von Kogelo können die US-Wahlen auf einem Großbildschirm im Hof der nach Obama benannten Volksschule verfolgen. Der US-Präsident hat dem verschlafenen Dorf zu einiger Berühmtheit verholfen. Seit seinem Wahlsieg 2008 hat Kogelo immerhin fließend Wasser und Strom bekommen.

Barack Hussein Obama wurde 1961 auf den Hawaii-Inseln geboren. Er ging aus der kurzen Beziehung seiner weißen amerikanischen Mutter mit einem schwarzen Gaststudenten aus Kenia hervor.

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