Olympus-Skandal von

Keine Klagen gegen Olympus-Chefs

Kamerahersteller hat seinen Investoren einen Milliarden-Verlust verheimlicht

Olympus-Skandal - Keine Klagen gegen Olympus-Chefs © Bild: APA/EPA/Brown

Laut einem Bericht der Untersuchungskommission hat Olympus seinen Investoren Verluste von bis zu 1,24 Milliarden Euro verheimlicht. Dies berichten interne Quellen. Der Bericht, der am Dienstag veröffentlicht werden soll, konnte allerdings keinerlei Verbindung des Kameraherstellers zur organisierten Kriminalität nachweisen.

Allerdings werde der Bericht keine Klagen gegen das Management des Konzerns empfehlen, hieß es aus dem Umfeld der Kommission. Auch eine Verbindung zur organisierten Kriminalität könne nicht nachgewiesen werden, berichtete die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei".

Olympus hatte eingeräumt, in den vergangenen Jahren Verluste aus Wertpapiergeschäften als Kosten für Beratungen und Firmenzukäufe falsch ausgewiesen zu haben. Der frühere Konzernchef Michael Woodford selbst hatte den Skandal ans Licht gebracht.