Olympische Spiele 2014: Klammer will nicht neuer Bewerbungschef von Salzburg werden

'Kann den Job nicht machen und hab keine Zeit dafür' Ski-Ass will Bewerbung aber weiterhin unterstützen

Olympische Spiele 2014: Klammer will nicht neuer Bewerbungschef von Salzburg werden

Salzburgs Kandidatur um die Olympischen Winterspiele 2014 hat zwar bereits Franz Klammer als Nachfolger von Bewerbungschef Radmann verkündet, doch noch ist der Olympiasieger von 1976 nicht das neue "Gesicht der Bewerbung". "Ich kann sicher nicht den Job von Radmann machen, denn ich bin kein Manager und außerdem habe ich gar nicht die Zeit dafür".

Der bisherige Bewerbungschef Radmann hatte auf Grund von gesundheitlichen Problemen seinen Rückzug bekannt gegeben. Der neue Wunschkandidat an der Spitze der Salzburger Bewerbung ist nun Klammer. Doch wie genau und in welcher Funktion der 53-jährige Kärntner die Mozartstadt im Olympia-Rennen unterstützen soll, steht noch nicht fest.

"Es wird am Donnerstag und Freitag mit den Verantwortlichen Gespräche geben. Erst danach kann man über Konkretes reden", erläuterte Klammer, der auf Grund zahlreicher Verträge sowie anderer Verpflichtungen einen ohnehin dichten Terminplan hat. "Man muss jetzt auch schauen, wie und ob ich aus einigen dieser laufenden Verträge rauskomme, um Salzburg gebührend unterstützen zu können."

Klammer, der bereits 1999 als Botschafter der Olympia-Bewerbung Kärntens mit Slowenien und Friaul-Julisch-Venetien fungiert hatte, bekräftigte aber auch, dass es für ihn eine Herzensangelegenheit sei, um daran mitzuarbeiten, Winterspiele nach Österreich zu bringen. "Olympia ist ja nicht nur für die Region Salzburg, sondern für die ganze Nation etwas Großartiges", erklärte Klammer, für den deshalb noch immer dasselbe gilt wie als "Ambassador" für das Projekt "senza confini" vor acht Jahren: "Olympia in Salzburg ist für mich genauso wertvoll wie mein Olympiasieg 1976."

(apa/red)