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So schräg war Olympia

Sackhüpfen, Weitspucken und Tauziehen

Das Olympische Feuer während der Spiele in London im Hafen © Bild: GEPA pictures/Pranter

Ein Blick in die Olympia-Archive enthüllt die skurrilsten aber leider ausgestorbenen Sportarten. Begonnen hat alles bei den Griechen mit nur einer Disziplin. Bei den Olympischen Spielen heuer kann man bei 40 Sportarten antreten. Zwischendurch zählte man 102 Disziplinen, wovon manche sehr ausgefallen waren.

Olympische Spiele gibt es schon seit tausenden Jahren. Ihren Beginn hatten Sie im antiken Griechenland. Früher gab es nur eine Disziplin, nämlich den Stadionlauf. Nachdem die Römer die Olympischen Spiele im vierten Jahrhundert verboten haben, fanden sie erst 1896 erneut statt.

Das Motto heißt seitdem "Dabei sein ist alles". Auch bei der Auswahl der Sportarten war alles dabei.

Die Top 6 der skurrilsten Sportarten

  • Sackhüpfen
  • Tonnenspringen
  • Weitspucken
  • Tauziehen
  • Pistolenduell
  • Unterwasserschwimmen

Der Tonnenlauf war ein 400-Meter-Hindernislauf, bei dem die Teilnehmer alle 50 Meter kopfüber durch an Seilen aufgehängte Fässer springen mussten.

Tauziehen erklärt sich von selbst. Früher olympische Disziplin, heute Dauerbrenner auf Kindergeburtstagen.

Das Pistolenduell wurde von den Griechen praktiziert. Allerdings wird das Duell nicht zwischen zwei Olympioniken ausgetragen. Das Ziel waren Schaufensterpuppen mit Zielscheiben auf der Brust.

Je größer die Spiele, desto professioneller

Bei den Olympischen Spielen 1904 in Amerika galten noch 102 Sportarten als olympisch. Zu dieser Zeit galten die Spiele noch als unprofessionell und hatten viele Eigenarten. Erst als die Spiele größer wurden, hat man auch die einzelnen Sportarten ernst genommen.

Die Sommerspiele bieten heutzutage 40 Disziplinen. Ausgefallene Sportarten gibt es immer noch, aber längst nicht mehr so skurril wie früher.

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