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Olympia: Miller lässt Slalom aus

Schmerzen im linken Knie sind zu stark - US-Star lässt Karriereende offen

Ein nachdenklicher Bode Miller © Bild: imago/UPI Photo

Früher als erhofft sind die Olympischen Winterspiele in Sotschi für Bode Miller zu Ende gegangen. Der US-Ski-Star wird aufgrund von Knieproblemen den abschließenden Slalom am Samstag nicht mehr bestreiten. Der 36-Jährige hat bei seinen fünften und wohl letzten Spielen Bronze im Super-G erobert und möchte die laufende Weltcup-Saison auf jeden Fall noch zu Ende fahren.

"Ich glaube, es wäre für mich noch mehr möglich gewesen. Aber ich fühle mich gut, weil ich alles gegeben habe. Es waren fantastische Spiele", meinte Miller nach seinem 20. Platz im Riesentorlauf am Mittwoch in Krasnaja Poljana.

Operiertes Knie macht Miller zu schaffen

Ob der nunmehr älteste Olympia-Medaillengewinner der Alpingeschichte mit Saisonende zurücktreten wird, ist offen. Sein operiertes linkes Knie macht dem Routinier auf jeden Fall stark zu schaffen, Miller berichtete von starken Schwellungen in den vergangenen Tagen.

US-Cheftrainer Sasha Rearick, der am Mittwoch die Goldene von Ted Ligety bejubeln durfte, ist auf Millers Leistungen stolz. "Bode hat seit Oktober wie ein Besessener für diese Spiele trainiert und gearbeitet." Sollte der vierfache Weltmeister und Gewinner von sechs Olympia-Medaillen wirklich abtreten, würde der Alpinsport eine seiner absoluten Lichtgestalten verlieren.

Skisport "hat Bode viel zu verdanken"

"Unsere Sportart hat Bode sehr viel zu verdanken. Er hat viele Fans zum Skifahren gebracht, Bode steht für Spaß, Charisma und Inspiration", meinte Rearick. Eine Olympia-Teilnahme 2018 von Miller in Südkorea schließt Rearick übrigens nicht aus. "Ich war mir schon 2010 in Vancouver sicher, dass es seine letzten Spiele waren. Bei Bode weiß man nie, was kommt."

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