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Olympia: Keine Einigung mit Kuwait - Rio-Ausschluss droht weiter

Beste Athleten dürfen unter der IOC-Flagge in Brasilien antreten

Kuwait hat im Streit mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) nicht eingelenkt und bleibt zunächst bis zum 27. Oktober suspendiert. "Das IOC wäre glücklich, wenn Kuwait an den Verhandlungstisch zurückkehren würde", sagte IOC-Sprecher Mark Adams am Donnerstag nach einer Sitzung des Exekutivkomitees.

Damit wird der Ausschluss des Scheichtums von den Sommerspielen im August in Rio de Janeiro immer wahrscheinlicher. Grund ist politische Einflussnahme des Staates auf die nationalen Sportverbände wie beispielsweise das Nationale Olympische Komitee.

Bei einem Olympia-Aus für Kuwait sollen aber die besten Athleten des Landes nicht bestraft werden. Sie dürfen unter der IOC-Flagge in Brasilien an den Start gehen, wenn die Qualifikationskriterien erfüllt sind, teilte das IOC mit.

Die Olympische Charta garantiert die Autonomie des Sports gegenüber der Politik. Eine zweijährige Suspendierung aus gleichen Gründen war gegen Kuwait 2012 kurz vor den Olympischen Spielen in London aufgehoben worden.

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