Oligarchen-Deal: Russen-Alarm in Kitzbühel

Oligarchen-Deal: Russen-Alarm in Kitzbühel

Die reichste Frau Russlands kauft den Nobel-Golfklub Eichenheim.

Kitzbühel ist in Aufruhr. Der Edel-Golfklub Eichenheim wurde jüngst um rund 25 Millionen Euro an eine Saphros Beteiligungsgesellschaft verkauft. Und hinter dieser steht Jelena Baturina – ihres Zeichens reichste Russin und Ehefrau des Moskauer Bürgermeisters Juri Luschkow. Baturinas Kitz-Investment ist der Einstieg der 2,4 Milliarden Dollar schweren Oligarchin in Österreich. In der Gamsstadt am Wilden Kaiser fürchtet man nun eine regelrechte Russen-Invasion und ist um den noblen Ruf besorgt.

Milliarden-Oligarchin. In der Tat zählt Baturina zu den schillerndsten Persönlichkeiten der russischen Geld-Elite. Ihr Baukonzern Inteko steht im Verdacht, von der politischen Stellung Juri Luschkows außerordentlich zu profitie-ren. Denn bei sämtlichen großen Moskauer Bauprojekten (Luschniki-Stadion, Grand-Park Chodinka) hat Inteko lukrative Aufträge erhalten. In der russischen Sommerfrische Sotschi gehören ihr mehrere Hotels, wo auch Präsident Wladimir Putin von Zeit zu Zeit absteigt. Und Baturina weiß sich ihrer Machtfülle durchaus zu bedienen. So musste zu Wochenbeginn der Axel Springer Verlag die aktuelle Ausgabe des Wirtschaftsmagazins „Forbes Russia“ zurückziehen – Baturina war mit einem ihr nicht genehmen Zitat am Cover zu sehen.

In Kitzbühel laufen derweil die Vorbereitungen zur Aufrüstung des Golfklubs Eichenheim zum Luxus-Resort auf Hochtouren. Bis spätestens 2008 soll ein 80-Betten-Fünfsternehotel inklusive mächtiger Tiefgarage fertig gestellt werden. Selbstverständlich mit Bauberatung aus dem Inteko-Konzern.

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