Old Trafford wird zum heißen Pflaster:
Chelsea muss gegen ManU ein Tor aufholen

Ancelotti: "Besitzen Selbstvertrauen, hier zu siegen" Schachtjor Donezk braucht Wunder gegen Barcelona

Old Trafford wird zum heißen Pflaster:
Chelsea muss gegen ManU ein Tor aufholen © Bild: Reuters/Wermuth

Die einzige Partie, die im Viertelfinale der Champions League noch etwas Spannung verspricht, ist der "Battle of England". Manchester United beginnt heute (20.45 Uhr/live im NEWS.at-Ticker) im "Theatre of Dreams" das Rückspiel gegen Chelsea FC nach dem 1:0 in London mit dem knappsten Vorsprung. "Wir sind nur ein Tor vorne, wir müssen sehr vorsichtig sein und eine Top-Leistung liefern. Es ist noch nichts entschieden", warnte United-Coach Alex Ferguson seine favorisierten "Red Devils".

"Unser größter Vorteil ist Old Trafford - unsere Fans sind fantastisch, es wird eine elektrisierende Atmosphäre herrschen", sagte der Schotte, der dem Gegner das zutraut, was seinen Mannen in London gelang. Das eigene Stadion und die Statistik sprechen für die Hausherren, die daheim seit sechs Jahren kein Match in der "Königsklasse" verloren und in dieser Saison in neun Spielen erst zwei Tore kassiert haben. Hält Edwin Van der Saar sein Gehäuse wie an der Stamford Bridge sauber, würde er den Aufstieg mit einem neuen CL-Rekord von 50 Matches ohne Gegentor feiern.

Die Londoner müssen zumindest einmal treffen, um überhaupt in die Verlängerung zu kommen. "Wir wissen, dass es sehr schwierig wird. Aber wir besitzen so viel Selbstvertrauen, hier zu siegen. Voriges Jahr haben wir Old Trafford als Sieger verlassen", sagt Chelsea-Trainer Carlo Ancelotti, für den es wohl auch um seinen Job geht. Die "Blues", die im Hinspiel nicht überzeugten, denen aber im Finish ein klarer Foulelfer vorenthalten wurde, haben nur eines ihrer jüngsten fünf CL-Auswärtsspiele gegen englische Vereine für sich entschieden.

Donezk braucht ein Wunder
Gilt ManUnited gegen Chelsea als Favorit, so scheint das zweite Dienstag-Spiel eine "g'mahte Wies'n" zu sein. Der FC Barcelona verteidigt in Donezk gegen den CL-Viertelfinal-Debütanten Schachtjor ein 5:1 aus dem Camp Nou. Doch Pep Guardiola unterschiedet sich von Ferguson verbal um nichts. "Wir verteidigen ein gutes Resultat, aber auch das ist ungeheuer schwer. Wir haben noch 90 Minuten und alles ist möglich. Die Ukrainer haben eine starke Mannschaft", sagte der Barca-Feldherr.

Die Katalanen, denen zusätzlich zum nationalen Cup und zur Liga im Semifinale zwei weitere "Clasicos" gegen Real Madrid winken, müssen nicht nur auf ihren gesperrten Mittelfeldstar Andres Iniesta verzichten, sondern haben auch Bojan Krkic, Carles Puyol und Eric Abidal nicht zur Verfügung. Auf der Gegenseite fallen Razvan Rat (gesperrt), Dario Srna, Dmitro Tschigrinskij und Alexander Kucher (alle verletzt) aus.

"Mit einem solchen Rückstand ist die Sache praktisch erledigt", glaubt selbst Schachtjor-Trainer Mircea Lucescu, dessen Mannen im Hinspiel nach vorne gefällig und technisch stark agierten, aber in der Abwehr fehlerhaft waren. Die Ukrainer haben am Wochenende mit dem 0:1 gegen FC Obolon die erste Niederlage in ihrer neuen Donbass Arena hinnehmen müssen. Dort sind sie jedoch in der Champions League schon 15 Partien ungeschlagen.

(apa/red)

Kommentare

chelski die bekommen doch niemals ein tor hin. torless torres kann froh sein wenn er 10 ballkontakte bekommt.

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