Fitness-Tipp von

Wenn es im Auge kratzt

Claudia Dungl © Bild: Matt Observe

Den ganzen Tag am Computer und ein unangenehmes Reiben, als wäre ein Fremdkörper im Auge. Zusätzlich ein Brennen und ermüdeter Blick machen sich bemerkbar. Das Office-Eye-Syndrom wird von zahlreichen Faktoren unterstützt. Allen voran der Blick auf Computer und Handy. Ganz klar, denn bei angestrengtem Schauen schließen wir deutlich seltener das Auge als normal. Die Folge: Tränenflüssigkeit wird durch den geringeren Lidschlag auch weniger verteilt. Trockene Heizungsluft und Klimaanlagen tun dann das Ihre.

Meine Tipps dagegen: Richten Sie Ihren Bildschirm so aus, dass die oberste Lesezeile nicht über der Augenhöhe liegt. Schließen Sie immer wieder die Augen aktiv oder blinzeln Sie, um die Augen zu benetzen. Aus der Naturheilkunde hilft gegen gereizte Augen der Augentrost. Augentropfen, in welchen er mit Hyaluronsäure kombiniert wird, können kurzfristig Linderung bringen und gegen Rötungen helfen. Ebenso empfehle ich einen Tee aus Chrysanthemenblüten, Roten Datteln und Ackerminze. Der Traditionellen Chinesischen Medizin zufolge klärt er den Blick. Im Übrigen gelten Carotinoide als Schutzstoff für die Sehzellen. Lassen Sie daher Gemüse wie Erbsen, Hokkaidokürbis oder roten Paprika verstärkt in Ihre Ernährung einfließen. Aber Achtung - bei anhaltenden Beschwerden braucht es den Besuch beim Augenarzt!