Volkspartei von

Heftige Kritik an ÖVP

"Leiden Christen mehr unter Giftgas?" Rotes Kreuz attackiert Parteichef Spindelegger.

Vize-Kanzler Spindelegger im Juni 2013 © Bild: APA/Hochmuth

Max Santner, Leiter der Internationalen Hilfe des Österreichischen Roten Kreuzes, übt heftige Kritik an Außenminister und ÖVP-Boss Michael Spindelegger. "Dem Außenminister scheint es an humanitärem Verständnis zu fehlen", schrieb Santner in einem Gastbeitrag im "Standard" (Dienstag-Ausgabe). Grund für die Aufregung ist eine Ankündigung von Spindelegger, bevorzugt christliche Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen.

Spindelegger kündigte zuvor an, Österreich nehme 500 Syrer auf. Dabei wolle man Frauen, Kinder und Christen bevorzugen. Santner betonte in dem Beitrag, bei humanitärer Hilfe dürfe nicht nach Nationalität, ethnischer Zughörigkeit, Religion, sozialer Stellung oder politischer Überzeugung unterschieden werden. Polemisch fragt er: "Leiden Christen mehr unter Giftgas?"

Zuvor hatten auch Caritas, Diakonie und Asylkoordination Österreich Bedenken angemeldet. Das Kriterium für die Aufnahme von Syrern müsse ihre Schutzbedürftigkeit sein.

Bundesländer zurückhaltend
Die Bundesländer zeigen sich bei Zusagen zur Aufnahme syrischer Flüchtlinge noch zurückhaltend. Nur aus Niederösterreich, Wien und Salzburg gab es konkrete Zahlen. Niederösterreich sei gewappnet, hieß aus dem Büro der zuständigen Landesrätin Elisabeth Kaufmann-Bruckberger. Adhoc seien 158 Plätze in Quartieren frei, davon 89 für Familien und 69 für allein stehende Flüchtlinge. Im niederösterreichischen Asyl-Erstaufnahmezentrum in Traiskirchen befinden sich aktuell 459 Menschen. Dort werden auch die 500 Syrien-Flüchtlinge, die Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) nach Österreich holen möchte, wohl zunächst hinkommen. Dann dürften sie auf die Bundesländer verteilt werden.

Die zuständige Wiener Stadträtin Sonja Wehsely sagte der APA, die Stadt habe dem Innenministerium die Aufnahme von 25 minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen angeboten - "selbstverständlich" unabhängig von Geschlecht und Religion, wie die Ressortchefin betonte. Gleichzeitig appellierte sie an jene Bundesländer, die die Quote nicht erfüllen, Plätze zu schaffen. Denn in Wien, so fügte sie hinzu, würde die Quote bereits zu 151 Prozent erfüllt.

Das Land Salzburg will 30 Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen. Diese Zahl ergibt sich aus der Verpflichtung für Salzburg, sechs Prozent jener 500 Flüchtlinge zu übernehmen, die Österreich aufnehmen will. „Das wären 30 Personen. Wenn sie kommen, gibt es von uns eine Unterstützung. Salzburg wird sich nicht aus der Verantwortung stehlen“, sagte die für Flüchtlingsfragen zuständige Landesrätin Martina Berthold. Am 16. September würden im Koordinationsrat in Wien alle Details besprochen.

Warten auf Informationen
Oberösterreich werde seine Verantwortung selbstverständlich wahrnehmen, hieß es auf Anfrage aus dem Büro des zuständigen LHStv. Josef Ackerl (SPÖ). Derzeit seien aber nur vereinzelt Plätze frei - tagesaktuell zehn bis 15 am Dienstag, das könne sich aber rasch ändern. In Vorarlberg ist offiziell noch keine Anfrage des Bundes bezüglich der Aufnahme von Syrien-Flüchtlingen eingegangen. Daher könne man keine Zahlen nennen. Wenn es soweit sei, werde man dem Kontingent entsprechend natürlich Flüchtlinge aufnehmen, hieß es am Dienstagnachmittag aus dem LH-Büro. In Kärnten hieß es, die Landesregierung führe derzeit Gespräche mit dem Ministerium. Nähere Informationen gebe es in den nächsten Tagen.

Im Burgenland seien die Asylwerber-Quartiere fast voll, es gebe derzeit nur mehr Restplätze, hieß es auf APA-Anfrage aus dem Büro von Gesundheitslandesrat Peter Rezar (SPÖ). Daher sei eine Aufnahmen - sollte kein neues Quartier dazukommen - derzeit nicht geplant. Das Burgenland sei nach Wien das Bundesland mit der höchsten Quotenerfüllung, so eine Sprecherin. Mit Stand von heute, Dienstag, erfülle das Burgenland die Quote zu 97,22 Prozent.

Kommentare

bushmaster

robertplem: Sag bist wo "angrennt " ? Na sowaht . zzzzzz

christliche ÖVP und spinntderegger !dessen worte sind giftiger als eine sandviper !sie scheusal kontrolieren sie christenkinder ob sie getauft sind ? denn ohne sind sie es nicht und müssen bleiben !!!

Ivoir

Es stellt sich hier die Frage:, Wie viele Christen haben hier gepostet?

Nudlsupp melden

Faszinierend. Es geht also doch noch immer niveauloser. So mancher Hauptschulabbrecher schein mental nicht in der Lage zu sein, sich einer Situation bewusst zu werden, daß Klein- und Kleinstkinder mit Giftgas regelrecht hingerichtet werden. Ich kann nicht verstehen, daß hier polemische Auseinandernsetzungen geführt werden. Es geht weder um Multikulti, noch um Religionen, noch.......

Nudlsupp melden

um politisches Kleingeld. Es geht hier ausschließlich darum, daß Kinder Giftgasangriffen ausgesetzt sind und massenweise verrecken. Aber das scheint eine Wohlstandsgesellschaft nicht mehr interessieren zu müssen. Achtung NEWS: IRONIE:

Könnte ja sein, daß unter den Verreckten, so ein "Moslem-Balg" ist, und dieses hat natürlich keinen Schutz verdient.....

Nudlsupp melden

.... werden ja sowieso alles Terroristen und Verbrecher. Liebe News: IRONIE ENDE.

Natürlich können unsere wohlstandsverwöhnten Bildungsverweigerer hier über tausende und zehntausende Kilometer sich Urteile anmaßen, wer Rettung verdient hat und wer nicht.

Ignaz-Kutschnberger
Ignaz-Kutschnberger melden

Ja schau einer an.... Wollte schon mit Frank Stronach eine Suchmannschaft starten... :)

Laut UNO sind mehr als die Hälfte dieser 2 Millionen Flüchtlinge Kinder (!). Dazu kommen noch hunderttausende Frauen ( Mütter).

Und @christian, vielleicht ist es so, dass Multi-Kulti nicht funktioniert, nur haben wir bald das Problemerl, dass wir nicht nur kein Multikulti
haben sondern überhaupt kein Kulti mehr, denn eine Bande, die bei Kindern nicht einhält und nachdenkt, kann ja wohl kaum eine Kulturnation sein.



Oberon

Wenn Santner polemisch fragt, ob Christen mehr unter Giftgas leiden, dann frage ich genauso polemisch: "Reichen die Moslems, die wir bereits im Land haben, noch immer nicht?"

giuseppeverdi melden

Nein Christen leiden nicht mehr unter Giftgas aber sie leiden ZUSÄTZLICH auch noch unter den Moslems, die den Christen die Kirchen verbrennen und sie grausam verfolgen!

Ignaz-Kutschnberger
Ignaz-Kutschnberger melden

Wenn dort Christen zusätzlich noch aus religiösen Gründen verfolgt werden, sollte man sie bevorzugt ins Öster-Reich holen und sie gleich zum Beten in die geheizten Kirchen und Klöster setzen, weil im Winter kann man sie ohnedies schlecht draußen lassen

Ignaz-Kutschnberger
Ignaz-Kutschnberger melden

Vielleicht beteiligt sich auch Team Stronach für 50 Personen an den Essenskosten für etwa 3 Monate bis Jahresende...wären demnach 50 x 200 Euro x 3 Monate...ergibt 30 Tausend Euro. VERGELTS Gott

Ignaz-Kutschnberger
Ignaz-Kutschnberger melden

Und ihr wissts eh, das Sprichwort "Wer schnell hilft, hilft doppelt" gilt auch hier!

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ihre postings sind faul wir warten auf keine blogs

brabus melden

Ein Land, dass gewillt ist Flüchtlinge aufzunehmen darf sich diese auch aussuchen. Und bevorzugen bedeutet nicht unbedingt den Ausschluß von anderem. Aber die unnötigen Kommentare von Santner kennen wir schon aus der Vergangenheit.

christian95 melden

..... Und Flüchtlinge die zu uns kommen haben sich an unsere Lebensweise anzupassen und nicht umgekehrt.

huginator melden

und religion sollte ihrer meinung nach ein kriterium sein? vielleicht auch die hautfarbe? oder nur schöne menschen?

christian95 melden

Religion sollte für jeden privat möglich sein. Da hat sich der Staat nicht einzumischen, noch mit Steuergeld eine bestimmte Religion zu fördern.
Nirgends am Erdball funktioniert Multi-Kulti! (USA, Irak, Vielvölkerstaat Jugoslawien bis Kärnten)

wintersun melden

Danke @brabus Sie sagen wie es ist. WIR nehmen auf, es gelten UNSERE Bedingungen. Das geht diesen sauberen Herren rein gar nichts an. Wenn wir als hautpsächlich christliches Land Christen bevorzugen dann ist das unser gutes Recht. Und das wichtigste ist, es geht hier nicht um Ausschluss, sondern um Bevorzugung.

Weiters brauche ICH in meinem Land ganz sicher keine radikalen Islamisten welche dort Kinder niederschiessen um dann als "Flüchtlinge" zu uns zu kommen und ihre dreckige Ideologie zu verbreiten. Diese Mörderbrut soll mal schön bleiben wo sie ist wir brauchen euch nicht in unserem Land!

giuseppeverdi melden

Dumm, dümmer, Huginator und dessen Posting da oben!

Ignaz-Kutschnberger
Ignaz-Kutschnberger melden

Sehe ich nicht so...weil holt man mehr als 75 % Christen, wird man sie nie wieder zurückschicken können, weil es dann heißen wird Österreich hat nur die Christen gerettet und die Anderen verrecken lassen...insofern würde jede/jeder aus Österreich Zurückgeschickte automatisch verfolgt werden!!

Oberon
Oberon melden

Egal, wie viele Flüchtlinge wir aufnehmen, es wird NIE gut sein. Die schlechte Nachrede ist praktisch schon in Stein gemeißelt.
Das ist wohl unser Schicksal...!

wintersun melden

@War-Lord: Ich denke es kommt darauf an wer in Zukunft in Syrien an der Macht ist und ob es dann sicher für Christen sein wird. Sollte es Assad mit seiner Armee tatsächlich schaffen den Terroristen den Garaus zu machen sollte eine Rückkehr kein großes Problem darstellen. Bisher hatten Christen dort nichts zu befürchten soweit ich weiß.
Sollte dem jedoch nicht so sein und radikale Islamisten an die Macht kommen bzw. sich die verschiedensten Terrorgruppen gegenseitig weiter bekämpfen und das Chaos herrscht - dann wird eine Rückkehr für Christen lebensgefährlich.

Ignaz-Kutschnberger
Ignaz-Kutschnberger melden

@wintersun...ich habe es zum Glück NICHT zu entscheiden... Welches 5-Jährige Kind würdest DU rausholen und welches WEINENDE zurücklassen, in der Gewissheit es überlebt möglicherweise dort nicht die nächste Woche...??!

wintersun melden

Bei Kindern gäbe es bei mir keine Kriterien, am besten so viele wie möglich rausholen. Ich würd sogar noch einige mehr aufnehmen als bei den 500 dabei sein werden. Ist mir egal ob die dem Steuerzahler auf der Tasche liegen, denn das sind wirkliche Flüchtlinge und wenn man einen Funken Anstand besitzt dann gewährt man denen einen Unterschlupf und Sicherheit. (Da tun mir die Milliarden die wir den Banken in den Rachen schmeissen um einiges mehr weh!)

Und ja bei den Erwachsenen würd ich tatsächlich Christen bevorzugen, denn diese stellen dort eine, mittlerweile gefährdete, Minderheit dar und haben IMHO das geringste Potenzial sich für irgendwelche Ideologien zu radikalisieren.

Ich bin ja dagegen dass man alle Muslime mit Terror usw. in Verbindung bringt - ist nichts anderes als damals alle Juden verteufelt wurden. Aber dennoch wüten in Syrien momentan sehr sehr viele von denen und ich wäre stinksauer wenn auch nur einer dieser Verbrecher bei uns Unterschlupf findet.
Deswegen würd ich eben Christen bevorzugen aber Muslime auch nicht ausschliessen.

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