Österreichs Rodler erfolgreich bei WM in Deutschland: Silber und Bronze eingeheimst

In der Team-Staffel war nur Deutschland besser Schiegl/Schiegl im Doppelsitzer auf drittem Rang

Österreichs Rodler erfolgreich bei WM in Deutschland: Silber und Bronze eingeheimst © Bild: AP/Meyer

Österreichs Mannschaft hat zum Abschluss der Kunstbahn-Rodel-WM die Silber-Medaille im Teambewerb geholt. Martin Abentung, Nina Reithmayer und die Doppelsitzer-Dritten Tobias und Markus Schiegl mussten sich in Oberhof nur Gastgeber Deutschland geschlagen geben. Zuvor hatten Tobias und Markus Schiegl Bronze bei den Doppelsitzern gewonnen.

Schiegl/Schiegl zeigten im Teambewerb zunächst die viertschnellste Laufzeit, ehe die WM-Sechste Reithmayer als Zweite und Abentung, der Zehnte im Einzel, als Dritter das erste Edelmetall für die ÖRV- Rodler absicherten. Im Endklassement lagen die rot-weiß-roten Athleten schließlich 0,182 Sekunden vor der Bronze-Mannschaft aus Lettland. Hinter Deutschland, das neun von zehn möglichen Medaillen holte, beendete Österreich die Medaillenbilanz damit auf Rang zwei.

Die Schiegl-Cousins aus Tirol hatten für die erste Medaille Österreichs bei der WM gesorgt. Hinter den beiden deutschen Duos Andre Florschütz/Torsten Wustlich sowie Tobias Wendl/Tobias Arlt kamen sie bei den Doppelsitzern auf den dritten Platz. Die Österreicher Peter Penz und Georg Fischler fuhren vor den Olympiasiegern Andreas und Wolfgang Linger (auf Platz sieben) auf den fünften Rang.

"Wir haben die gesteckten Ziele erreicht und können mit den beiden Medaillen sehr zufrieden sein. Es haben teilweise extrem schwierige Bedingungen geherrscht, aber wir haben den Deutschen zumindest zwei Medaillen entreißen können", analysierte Chefcoach Rene Friedl. Der Deutsche war von der Dominanz seiner Landsleute nicht überrascht. "Die Bahn stellt hohe Ansprüche an die Athleten und die deutsche Mannschaft kennt sie natürlich." Bei den Weltmeisterschaften in Lake Placid im kommenden Jahr würden "die Karten wieder neu gemischt" werden. (apa/red)