Österreichs Geburtenrückgang geht weiter:
2007 1.674 Babys weniger als im Vorjahr

Nur Oktober schneidet im Jahresvergleich besser ab Burgenland als einziges Bundesland mit einem Plus

Österreichs Geburtenrückgang geht weiter:
2007 1.674 Babys weniger als im Vorjahr

Der negative Trend bei Geburten in Österreich geht offenbar weiter: Von Jänner bis November des Vorjahres kamen laut Statistik Austria um 2,4 Prozent weniger Babys zur Welt als im Vergleichszeitraum 2006. In den ersten elf Monaten 2007 wurden nach vorläufigen Zahlen 69.245 Kinder geboren - um 1.674 weniger als im Jahr davor. In fast allen Bundesländern gab es von Jänner bis November 2007 weniger Babys als im gleichen Zeitraum 2006. Ausnahme ist Burgenland mit einem Plus von 2,2 Prozent.

Die deutlichsten Geburtenrückgänge verzeichneten die Bundesländer Tirol mit 4,3 Prozent, Kärnten mit 4,2 Prozent, Niederösterreich mit vier Prozent und Vorarlberg mit 3,3 Prozent. In Oberösterreich betrug der Rückgang 1,9 Prozent, in der Steiermark 1,5 Prozent, in Wien 1,4 Prozent und in Salzburg 0,8 Prozent.

Nimmt man die vergangenen zwölf Monate von Dezember 2006 bis November 2007 als Vergleichszeitraum, war die vorläufige Summe der in Österreich zur Welt gekommenen Babys laut Statistik Austria mit 75.251 um 1.926 bzw. 2,5 Prozent niedriger als von Dezember 2005 bis November 2006 (77.177). Die Zahl der unehelich geborenen Kinder verringerte sich in diesem Zeitraum um 0,3 Prozent von 28.689 auf 28.617, die der ehelich Geborenen ging um 3,8 Prozent von 48.488 auf 46.634 zurück. Damit stieg die Unehelichenquote von 37,2 Prozent auf 38 Prozent. (apa/red)