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Österreichs Erwerbstätigenquote 2016 auf 74,8 Prozent gestiegen

Bei 20- bis 64-jährigen - Ziel 2020 ist 77,0 Prozent - EU-Durchschnitt bei 71,1 Prozent

Österreichs Erwerbstätigenquote der 20- bis 64-jährigen ist 2016 gegenüber dem Jahr davor von 74,3 auf 74,8 Prozent angestiegen. Der Zielwert 2020 liegt bei 77,0 Prozent. Laut Eurostat-Daten vom Dienstag erhöhte sich die Erwerbstätigenrate in dieser Altersgruppe von 2015 auf 2016 im Durchschnitt der 28 EU-Staaten von 70,1 auf 71,1 Prozent. Der Zielwert ist 75,0 Prozent für 2020.

Die höchsten Quoten wurden in Schweden (81,2 Prozent), Deutschland (78,7 Prozent), Großbritannien (77,6 Prozent), Dänemark (77,4 Prozent), den Niederlanden (77,1 Prozent), Tschechien (76,7 Prozent), Estland (76,6 Prozent) und Litauen (75,2 Prozent) verzeichnet. Österreich lag mit 74,8 Prozent knapp unter der 75-Prozent-Marke an neunter Stelle. Dahinter rangieren Finnland (73,4 Prozent), Lettland (73,2 Prozent), Ungarn (71,5 Prozent), Luxemburg (70,7 Prozent), Portugal (70,6 Prozent), Frankreich (70,4 Prozent), Irland (70,3 Prozent), Slowenien (70,1 Prozent), Slowakei (69,8 Prozent), Malta (69,6 Prozent), Polen (69,3 Prozent), Zypern (68,8 Prozent), Belgien und Bulgarien (je 67,7 Prozent), Rumänien (66,3 Prozent), Spanien (63,9 Prozent), Italien (61,6 Prozent), Kroatien (61,4 Prozent) und Griechenland (56,2 Prozent).

Bei der Erwerbstätigenquote der 55- bis 64-jährigen konnte sich Österreich von 2015 auf 2016 von 46,3 auf 49,2 Prozent deutlich verbessern. Allerdings liegt die Alpenrepublik doch deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 55,3 Prozent in dieser Altersgruppe. Das ist ein neuer Rekordwert. 2002 war diese Quote noch bei nur 38,4 Prozent gelegen. Spitzenreiter ist hier Schweden (75,5 Prozent) vor Deutschland (68,6 Prozent) und Dänemark (67,8 Prozent). Die niedrigsten Raten wurden hier aus Griechenland (36,3 Prozent), Kroatien (38,1 Prozent) und Slowenien (38,5 Prozent) gemeldet.

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