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Österreichs Einzelhandel mit drittstärkstem Einbruch in EU im Oktober

Eurozone musste Rückgang um 1,1 Prozent hinnehmen

Österreichs Einzelhandel ist im Oktober um 1,9 Prozent zurückgegangen. Das ist der drittstärkste Einbruch in der EU hinter Luxemburg (-5,3 Prozent) und Portugal (-2,3 Prozent). Die EU verzeichnete ein Minus von 0,5 Prozent und die Eurozone sank um 1,1 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.

Insgesamt gab es in 13 EU-Staaten einen Rückgang. Den stärksten Zuwachs konnte Rumänien (+1,0 Prozent) verbuchen, vor Großbritannien (+0,9 Prozent), Polen und der Slowakei (je +0,6 Prozent). Neun EU-Länder verzeichneten eine Steigerung des Einzelhandels. Keine Änderung gab es in Belgien. In fünf weiteren Staaten lagen keine Ergebnisse vor.

Im Jahresvergleich - Oktober 2016 zu Oktober 2017 - gab es ein Plus von 0,9 Prozent in der EU und einen Zuwachs von 0,4 Prozent in der Währungsunion. Österreich verzeichnete im Jahresabstand ein Minus von 2,2 Prozent - das ist der zweitschlechteste Wert hinter Luxemburg (-27,0 Prozent). Auch hier lag Rumänien mit +12,6 Prozent an der Spitze, gefolgt von Polen (+7,1 Prozent), Irland, Ungarn und Malta (je +6,3 Prozent).

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