Österreicherin bringt Vierlinge auf die Welt:
Bangen um die zu früh geborenen Mädchen

Wels: Eltern verhängen eine Informationssperre Eine natürliche Geburt, dann folgte der Kaiserschnitt

Österreicherin bringt Vierlinge auf die Welt:
Bangen um die zu früh geborenen Mädchen © Bild: DPA/Featurebild

Eine Oberösterreicherin hat im Klinikum Wels Vierlinge bekommen. Laut ORF ist der Zustand der vier viel zu früh geborenen Mädchen derzeit stabil, doch noch ist nicht klar, ob sie schon über dem Berg sind. Das Krankenhaus gab unter Hinweis auf eine von den Eltern verhängte Informationssperre keine Auskünfte.

Um schwanger zu werden, hatte sich die Frau einer Hormonbehandlung unterzogen. Im Februar wurde sie schließlich schwanger. In der zwölften Schwangerschaftswoche entdeckten die Ärzte, dass vier Kinder im Bauch der jungen Frau heranwuchsen. In der 24. Woche setzten plötzlich die Wehen ein, das erste Mädchen wurde am 8. Juli mit 570 Gramm auf natürlichem Weg geboren.

Nach der Geburt wurden der jungen Mutter sofort Wehenhemmer verabreicht, um die anderen drei Mädchen noch so lange wie möglich im Bauch halten zu können. Eine Woche später mussten die übrigen Babys per Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden. Alle Kinder wiegen jeweils um die 500 Gramm.

"Frühchen" in Wels
Es handelt sich somit um "Frühchen". So werden alle Kinder bezeichnet, die vor der 32. Schwangerschaftswoche geboren werden und weniger als 1.500 Gramm wiegen. Lunge, Nieren und Darm funktionieren oft noch nicht.

Der Zustand der Mädchen ist vorerst stabil. Aber noch ist nicht klar, ob die Kleinen über dem Berg sind. Das wird sich in den kommenden Wochen entscheiden. Die Eltern sind jedenfalls voller Zuversicht.

(apa/red)