Österreicher mischen die NHL auf: Vanek & Pöck mit ihren Teams weiter ungeschlagen

Bester Saisonstart: Buffalo gewinnt gegen Ottawa Pöck-Assist für Rangers: Sieg nach Penalty-Drama

Ohne Niederlage haben die österreichischen Eishockey-Teamspieler Thomas Vanek und Thomas Pöck mit ihren Klubs die erste Woche der National Hockey League überstanden. Die Buffalo Sabres feierten mit Vanek am Samstag in Ottawa gegen die Senators einen 4:3-Erfolg und mit dem dritten Sieg im dritten Spiel den besten Saisonstart seit 1994. Die New York Rangers gewannen einen Thriller bei den Philadelphia Flyers erst mit dem 26. Penalty mit 5:4 n.P. Pöck verbuchte beim zweiten Erfolg der noch jungen Saison einen Assist.

Vor einem Jahr noch setzte es für die Sabres im Herbst einige bittere Niederlagen gegen Ottawa (u.a. 0:5, 4:10, 1:6). Obwohl es am Samstag viel besser klappte, war Vanek nicht wirklich glücklich. Der 22-jährige Stürmer blieb ohne Punkt und konnte nicht an die starken Leistungen der ersten zwei Spiele anknüpfen. Wohl auch wegen der Umstellungen durch Trainer Lindy Ruff. Statt mit Jiri Novotny und Jason Pominville, die er aus seiner Zeit beim Farmteam Rochester Americans bestens kennt, bildete er mit Derek Roy und Maxim Afinogenow eine Angriffsreihe, die nicht überzeugen konnte.

"Keine Ahnung, warum der Trainer umgestellt hat. Mit den beiden habe ich kein Spielverständnis, es ist schwer, wenn man nicht weiß, wo man hinfahren soll. Das sehen die zwei auch so", ärgerte sich Vanek. "In der anderen Linie habe ich mich sehr wohl gefühlt", fügte er hinzu. Nach drei Spielen in vier Tagen bleibt nun ein bisschen Zeit, sich zu regenerieren und den Ärger zu verdrängen. Denn immerhin: "Wir haben zwei Auswärtssiege und einen zu Hause, damit hat man nicht rechnen können. Wir sind sehr zufrieden mit dem Start", erklärte Vanek. Mit sechs Punkten führen die Sabres die Liga an.

Penalty-Drama für Pöcks Rangers
Ebenso optimal gestartet sind die New York Rangers, auch wenn das Gastspiel in Philadelphia zum Thriller wurde. Nachdem die Torhüter Henrik Lundqvist (Rangers) und Antero Niittymaki (Flyers) im Penaltyschießen bei zusammen 25 Versuchen nicht bezwungen worden waren, verwertete Marcel Hossa Penalty Nummer 26 und beendete damit das zweitlängste Penaltyschießen der Rangers-Geschichte. Pöck, der wieder den Vorzug gegenüber Darius Kasparaitis erhalten hatte und meist mit Michal Roszival ein Defensiv-Paar bildete, leistete den Assist beim Treffer zum 3:2 von Matt Cullen.

Einen totalen Fehlstart verzeichneten die Carolina Hurricanes. Der Stanley-Cup-Champion musste sich den Washington Capitals mit 2:5 geschlagen geben und läuft nach drei Spielen noch immer dem ersten Sieg nach.

Ergebnisse vom Samstag:
Ottawa Senators - Buffalo Sabres 3:4
Philadelphia Flyers - New York Rangers 4:5 n.P.
Toronto Maple Leafs - Montreal Canadiens 2:3 n.P.
Washington Capitals - Carolina Hurricanes 5:2

Atlanta Thrashers - Florida Panthers 6:0
Minnesota Wild - Nashville Predators 6:5
Dallas Stars - New Jersey Devils 3:1
Phoenix Coyotes - Anaheim Ducks 1:2

Pittsburgh Penguins - Detroit Red Wings 0:2
Tampa Bay Lightning - Boston Bruins 2:3
Chicago Blackhawks - Columbus Blue Jackets 4:5
Los Angeles Kings - St. Louis Blues 4:1

San Jose Sharks - New York Islanders 2:0
Calgary Flames - Edmonton Oilers 2:1

(apa/red)