Österreicher sind immer küzer ohne Job: Verweildauer in Arbeitslosigkeit gesunken

Ältere haben's laut Statistik aber deutlich schwerer

Die Verweildauer in der Arbeitslosigkeit ist 2005 leicht gesunken. War sie 2004 bei 108 Tagen gelegen, reduzierte sich dieser Wert im Vorjahr auf 107 Tage. Im Februar 2006 wurde mit 100 Tagen der niedrigste Wert der letzten Jahre erreicht, geht aus den jüngsten Daten des Arbeitsmarktservice (AMS) hervor. Bei Männern lag der Wert bei 92 Tagen, Frauen kamen im Durchschnitt auf 112 Tage.

Nach Alter gegliedert zeigt sich ein eindeutiger Anstieg der Verweildauer, je älter ein Arbeitsloser ist. Beträgt die Verweildauer für Personen bis 19 Jahre lediglich 66 Tage, steigt sie kontinuierlich an, erreicht bei den 45- bis 49-Jährigen 114 Tage, sinkt bei den 50- bis 54-Jährigen auf 106 Tage und erhöht sich dann bei den 55- bis 59-Jährigen auf 127 Tage. Bei den über 60-Jährigen steigt die Verweildauer auf 228 Tage. (apa)