Österreicher achten auf ihre Gesundheit: Alkohol und Zigaretten werden zum Tabù

Umfrage: Am häufigsten wechseln wir den Zahnarzt Frauen halten sich topfit und bleiben länger gesund

Die Österreicher wollen gesund bleiben. Und so verzichten sie auf Alkohol und Zigaretten, und sie schauen auf ein ausreichendes Schlafpensum sowie eine ausgewogene Ernährung. Besonders Frauen versuchen, möglichst fit zu bleiben.

Österreicher achten auf ihre Gesundheit: Alkohol und Zigaretten werden zum Tabù

Das ergab eine Internetumfrage des Markt- und Meinungsforschungs-Institut Marketagent.com bei 4.000 Menschen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. 75,4 Prozent der Befragten beschrieben sich als eher oder sehr gesundheitsbewusst, lediglich acht Prozent schenkten diesem Thema wenig oder gar keine Aufmerksamkeit.

Alkoholkonsum stört die meisten
Als größter Kontrahent der Gesundheit wird der Genuss von Alkohol angesehen. 63 Prozent wollen deshalb den Konsum reduzieren. Auf den weiteren Plätzen folgen der Verzicht auf Zigaretten (57,4 Prozent), ein ausreichendes Schlafpensum (55,4 Prozent) sowie eine gesunde und ausgewogene Ernährung (50,5 Prozent). Regelmäßige Arztbesuche (33,4 Prozent) und die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und Vitaminen (31,2 Prozent) bilden das Schlusslicht des Maßnahmenkatalogs.

Männer sporteln mehr, aber Frauen fühlen sich besser
Frauen sind tendenziell bewusster im Umgang mit ihrer Gesundheit als Männer (71,2 Prozent) und schätzen sich selbst zu 78 Prozent als gesundheitsbewusst ein. Frauen sind eher bereit auf Alkohol zu verzichten (69 Prozent), bei den Männern sind es nur 53,4 Prozent. Dafür raffen sich 44,4 Prozent der Männer von der gemütlichen Couch auf und betreiben regelmäßig Sport, Frauen tun dies nur zu rund 33 Prozent.

Zahnärzte haben die größte Patientenfluktuation
Über Krankheiten informieren sich die meisten (70 Prozent) bei ihren Freunden, Bekannten oder Kollegen. 40 Prozent befragen das Internet zu Recherchezwecken. Rund 50 Prozent der Patienten haben innerhalb der vergangenen zwei Jahren ihren Arzt gewechselt. Insgesamt lösen besonders Zahnärzte (43,8 Prozent) einen regen Patientenstrom aus, gefolgt von Allgemeinmedizinern (36 Prozent) und den Gynäkologen (21,2 Prozent). Österreicher etwa wechseln den Zahnarzt deutlich häufiger (48,9 Prozent) als Schweizer (24 Prozent). Dafür trennen sich die Schweizer mit rund 45 Prozent etwas häufiger vom Hausarzt, als die Österreicher (35,4 Prozent). (APA/red)