Österreicher haben bald mehr Geld im Börserl: Gehälter steigen um 2,7 Prozent

Prognose für 2010: Manager erhalten größtes Plus Deutschland & Schweiz: Geringerer Zuwachs erwartet

Österreicher haben bald mehr Geld im Börserl: Gehälter steigen um 2,7 Prozent © Bild: APA/Schlager

Die Gehälter in Österreich werden im kommenden Jahr um 2,7 Prozent steigen und damit stärker als in Deutschland (+2,5 Prozent) und in der Schweiz (+1,9 Prozent). Dies geht aus einer Studie der Beratungsfirma Hewitt Associates hervor. Die höchsten Gehaltszuwächse werden in Österreich für Topmanager mit durchschnittlich plus 2,9 Prozent erwartet.

Dahinter folgen mittleres Management und Spezialisten mit plus 2,8 Prozent. Auf der Ebene der Sachbearbeiter seien durchschnittliche nominelle Gehaltssteigerungen von 2,7 Prozent möglich, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Studie des Vorjahres habe für Österreich für 2009 eine durchschnittliche Gehaltssteigerung um 4,1 Prozent vorhergesagt, tatsächlich seien es aber nur 2,5 Prozent. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) geht in seiner aktuellen Prognose für 2010 von einem Anstieg der Pro-Kopf-Bruttoverdienste für heuer von 2,3 Prozent und für 2010 von 1,2 Prozent aus.

Für Europa - durchgeführt wurde die Studie in 16 Staaten - wird im "Global Salary Increase Survey 2009-10" von Hewitt Associates eine Gehaltssteigerung von durchschnittlich 3,3 Prozent erwartet. Die höchsten Zuwächse werden dabei mit plus 6,8 Prozent für die Türkei prognostiziert, die geringsten für die Schweiz (+1,9 Prozent). (apa/red)