Österreicher brennen fest für Energie:
Benzin, Diesel und Heizöl merklich teurer

Energiepreisindex legte im März um 12,3 Prozent zu Strompreis blieb allerdings weitgehend unverändert

Österreicher brennen fest für Energie:
Benzin, Diesel und Heizöl merklich teurer © Bild: dpa/Pleul

Energie kam privaten Haushalten im ersten Quartal deutlich teurer zu stehen als im Vorjahr. Im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat legte der Energiepreisindex (EPI) im Jänner um 10,3 Prozent zu, im Februar um 12,7 und im März um 12,3 Prozent. Während der Strompreis weitgehend unverändert blieb, verteuerten sich Mineralölprodukte wie Benzin, Diesel und Heizöl deutlich.

Gegenüber Dezember 2010 war Haushaltsenergie im März um 6,7 Prozent teurer. Im Jänner stiegen die Preise für Superbenzin auf Monatssicht um 3,5 Prozent, Diesel wurde um 5,9 Prozent teurer. Im Februar schwächte sich die Teuerung wieder ab, legte im darauffolgenden Monat aber schon wieder zu: Superbenzin war im März um 4,3 Prozent teurer als im Vormonat, Diesel um 5,3 Prozent. Auf Jahressicht war Superbenzin im März um 15,6 Prozent teurer, Diesel sogar um 25,7 Prozent.

Auch Heizöl war zu Jahresbeginn über 20 Prozent teurer als im Jänner 2010. Gegenüber Dezember 2010 war der Preis um 3,2 Prozent höher. Diese Entwicklung setzte sich im Februar und im März fort, als es ein Plus von 3,3 Prozent bzw. 7,2 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vormonat gab. Im März war Heizöl um 28,9 Prozent teurer als im Vorjahresmonat.

Teuerung bei Gas und festen Brennstoffen
Der Gaspreis legte im Jänner auf Monatssicht um 2,1 Prozent zu, im Jahresvergleich war das ein Plus von 2,4 Prozent. Bis zum Ende des Quartals blieben die Preise unverändert. Im Vergleich zum März 2010 ergibt sich am Ende des Quartals dadurch ein Plus von 2,5 Prozent. Fernwärme war im März im Jahresvergleich um 1,6 Prozent teurer.

Feste Brennstoffe waren im Jänner und im März um 0,7 Prozent teurer als im jeweiligen Vorjahresmonat. Brennholz war im März um 0,4 Prozent teurer als im Vorjahr, Holzbriketts um 0,9 Prozent billiger. Die Strompreise blieben im Vergleich zum Vorjahr stabil. Im März war Strom sogar um 0,1 Prozent billiger als im Vorjahr.

(apa/red)

Kommentare

christian95 melden

Das hat sich die Regierung so gewünscht! Höhere Steuern auf Energie sind "ökologisch" meint die ÖVP, die SPÖ sagt dazu "gerechter". Nun gehts uns und der Umwelt doch gleich viel besser.....

Jede Steuererhöhung bringt wenig später eine Teuerungswelle.

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Re: Das hat sich die Regierung so gewünscht! Teuerungswelle
Bin da ganz ihrer Meinung. Diejenigen, die das zu verantworten haben, brauchen doch bedingt durch Dienstwagen, etc. nicht selbst tanken und merken das doch gar nicht, wenn der Sprit ins unermessliche steigt. sie wollen uns doch nur zu URBS umerziehen, da ersparen sie sich den Umbau der Straßen auf Radwege, die Gesundheit und Fitness steigt auch - also gehen wir jetzt wie unsere Vorfahren alles zu fuß um Geld zu sparen.

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