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Ukraine-Krise drückt
Österreichs Wirtschaft

Einbrüche um bis zu 50 Prozent. Wirtschaftstreibende beklagen Kursverfall.

Rezession (Symbolbild) © Bild: Thinkstock

Das Geschäft der österreichischen Wirtschaftstreibenden in der Ukraine ist aufgrund der Krise stark eingebrochen, teilweise um bis 50 Prozent (Porsche). Weiters beklagten österreichische Wirtschaftstreibende bei einem Treffen mit Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl in der österreichischen Residenz in Kiew am Mittwoch einen Kursverfall der Währung.

Die EU solle bei der Bekämpfung von Korruption helfen, beklagten die Wirtschaftstreibenden mangelnde Rechtssicherheit in der Ukraine. Zudem gebe es wenig Fortschritt bei der Energieeffizienz, hieß es laut WKÖ-Angaben. Dieser Bereich eröffne jedoch, neben dem Agrarsektor, der österreichischen Wirtschaft gute Marktchancen.

Den österreichischen Unternehmen in der Ukraine bereitet derzeit unter anderem eine neue ukrainische Verordnung Sorge, die Exportkredite unmöglich macht, da der Transfer innerhalb von 180 Tagen stattfinden muss. Diese Regelung soll den Devisenabfluss limitieren.

Besonders Banken leiden darunter, dass keine neuen Kredite mehr vergeben werden könnten. Positiv sehen die österreichischen Unternehmer das große Potenzial des ukrainischen Marktes, weswegen sie sich langfristig sehr optimistisch zeigen.

Kommentare

Jubel, jubel!!!!
Hauptsache es gibt Sanktionen gegen Rußland. Putin & Co müssen jubeln über diese EU die ihre ohnehin schon geringes Wirtschaftswachstum.
Offensichtlich gibt es noch viel zu wenige Arbeitslose!

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