Österreich hat kein Vertrauen in Rot & Blau:
SPÖ & FPÖ in der Bürgergunst tief gesunken

Faymann und Graf mit besonders heftigen Einbußen Index: Nahezu alle Politiker müssen Minus hinnehmen<br>MEINUNG POSTEN: Welchem Politiker vertrauen Sie?

Österreich hat kein Vertrauen in Rot & Blau:
SPÖ & FPÖ in der Bürgergunst tief gesunken
© Bild: APA/Techt

Der EU-Wahlkampf und die Debatte nach dem Wahlergebnis haben tiefe Spuren im Vertrauen gegenüber den Politikern hinterlassen. Laut aktuellem APA/OGM-Vertrauensindex sind nahezu alle Politiker in der Gunst der Bürger gesunken. Besonders heftige Einbußen mussten demnach SPÖ-Chef Bundeskanzler Faymann und der in Kritik geratene Dritte Nationalratspräsident Martin Graf hinnehmen.

Für den Vertrauensindex wurden am Montag 500 Österreicher ab 16 Jahren telefonisch abgefragt: "Vertrauen Sie xy oder vertrauen sie xy nicht oder kennen Sie xy nicht?" Aus den Werten wurde dann der Saldo gebildet, der für das Ranking herangezogen wird.

Graf als Schlusslicht
Faymann verlor gegenüber der Messung im März 2009 15 Punkte, sein Saldo liegt damit nun mit noch 14 Vertrauenspunkten im positiven Bereich. Gleich stark abgestürzt ist SP-Klubchef Cap, er liegt allerdings weit hinter seinem Parteichef: 22 Vertrauenspunkte im Minus bedeuten den drittletzten Platz auf der Skala. Hinter Cap finden sich nur noch FPÖ-Parteichef Strache mit 45 und Graf mit 52 Vertrauenspunkten im negativen Bereich.

Ebenfalls stark abgerutscht sind Beamtengewerkschafter Neugebauer und Unterrichtsministerin Schmied. Der Zweite Nationalratspräsident verlor 16 Punkte und rangiert nun mit minus 13 klar im Negativen Bereich, Schmied büßte 13 Punkte ein und hat nun nur mehr elf Plus-Punkte am Konto. Laut OGM-Chef Wolfgang Bachmayer dürfte hier vor allem der Schulstreit Grund für den Vertrauensverlust sein.

Auch Fischer wird weniger vertraut
Verluste musste auch Grünen-Chefin Glawischnig hinnehmen (-12), sie hält jetzt bei 20 Minuspunkten und liegt damit knapp vor Cap an viertletzter Stelle. Aber auch Bundespräsident Fischer büßte zehn Punkte ein - wenngleich er weiterhin mit 60 Pluspunkten unangefochten an der Spitze der Vertrauensskala rangiert.

(apa/red)

Kommentare

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Was spielt das für eine Rolle Was spielt das für eine Rolle, dass die SPÖ (von der FPÖ spreche ich im Moment gar nicht), eine vormals angeblich staatstragende Partei in der Bürgergunst gesunken ist. KEINE! Der kalte Lächler Faymann hat gesagt: " Aus mit der Diskussion!" Also hat auch der Bürger den Mund zu halten und der Faymann verschließt bis zu nächsten Wahl wie die drei Affen seine Augen, seine Ohren und seinen Mund. Dann allerdings, wenn die nächste Wahl vor der Türe steht, ist Heulen und Zähneklappern angesagt. Denn dann bekommt er - für in natürlich völlig unverständlich - den Weisel! Alles was er noch hoffen kann ist das Vergessen durch die Bürger. Aber auch da täuscht er sich. Genauso wie sich NEWS täuscht, wenn sie uns einreden wollen, dass die FPÖ "unten durch" sei. Die Wiener Wahlen werdens zeigen!

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Re: Was spielt das für eine Rolle Unbegreiflich, wie kann man nur so einen kalten Fisch, wie Faymann an eine Partei- und an die Staatsspitze wählen.
Diesem Bundeskanzler steht doch die Unwahrheit und das Nichtaufrichtigsein ins Gesicht geschrieben.
Vor der Wahl Kreide gefressen und jetzt?

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Re: Was spielt das für eine Rolle Jeder weiß es, jeder sieht es, jeder sagt es ... und ...
bei der SPÖ gibts KEINE Konsequenzen! Im Gegenteil,
man will diesen Kurs beibehalten! Bei so viel Dummheit
kannst eh nur mehr schmunzeln!

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