Humanitäre Hilfe von

Österreich gibt Ukraine
weitere Million an Hilfsgeldern

Bekanntgabe bei Treffen Kurz-Klimkin in Kiew

Staatssekretär Sebastian Kurz. © Bild: APA/Roland Schlager

Österreich stellt eine weitere Million Euro für die Verbesserung der humanitären Situation in der Ukraine bereit. Das gab Außenminister Sebastian Kurz bei seinem Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen Pawlo Klimkin in Kiew bekannt, wie die Austrian Development Agency mitteilte.

Seit Ausbruch des Konflikts 2014 hat die ADA 1,2 Millionen an humanitärer Hilfe für die Ukraine geleistet. Österreich hat zudem Sachspenden im Wert von 1,25 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Dies schließt etwa Heizgeräte, die medizinische Behandlung von Verletzten oder Winteraufenthalte von 196 ostukrainischen Kindern in Österreich mit ein.

Österreich, das einen beträchtlichen finanziellen Beitrag für die Ukraine geleistet hat und das der fünftgrößte Investor in dem osteuropäischen Land ist, verlange "zu Recht" mehr Tempo bei Reformen im Bereich Korruptionsbekämpfung, in der Justiz und Verwaltung, sagte Kurz vor Journalisten in Kiew. "Das Geld muss auch ankommen." Kurz sah die Regierung von Präsident Petro Poroschenko "auf dem richtigen Weg". "Aber es ist durchaus legitim, ungeduldig zu sein und mehr Tempo einzufordern."

Eine tiefe Rezession mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von acht Prozent (2014) und der Währungsverfall machen der Ukraine wirtschaftlich zu schaffen. Das von einer Staatspleite bedrohte Land hat laut Internationalem Währungsfonds (IWF) einen Finanzbedarf von 40 Milliarden US-Dollar in den nächsten vier Jahren.

Die EU hat 11 Milliarden Euro, der IWF 17, 5 Milliarden US-Dollar zugesagt. Die Ukraine ist allerdings auch eines der korruptesten Länder weltweit. Laut Transparency International liegt das Land im Korruptionsindex auf dem 142. von insgesamt 174 Plätzen.

Kommentare

christian95 melden

Weiterhin wird großzügig unser Steuergeld weltweit verteilt.
Ob nach Brüssel, zu den Schuldenländern oder in die zerbomte Ukraine.
Vor der EU wurde unser Steuergeld im eigenen Land investiert und damit Wohlstand und Arbeitsplätze geschaffen. Nun haben wir jedes Monat neue Rekordarbeitslosenzahlen, die Wirtschaft liegt danieder, wir zahlen so hohe Steuern wie noch nie,...

christian95 melden

... egal wohin man blickt, überall fehlt Geld, ist zu wenig Geld vorhanden.
Mit uns und dem Staat geht es abwärts.
Wahltag ist Zahltag!

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