Österreich-Statistik von

Kriminalität 2011 leicht gestiegen

Plus 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Anstieg vor allem bei Gewaltdelikten

Österreich-Statistik - Kriminalität 2011 leicht gestiegen © Bild: APA

Die Kriminalität in Österreich ist 2011 leicht gestiegen. Gegenüber 2010 wurden mit 540.007 Fällen um 4.262 mehr Delikte (plus 0,8 Prozent) zur Anzeige gebracht, gleichzeitig ist aber auch die Aufklärungsquote auf den Rekordwert von 43,4 Prozent geklettert. Alarmierend ist allerdings der Anstieg an Gewaltverbrechen, wie aus der Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2011 hervorgeht, die am Freitag von Innenministerin Mikl-Leitner (V) präsentiert worden ist.

Die Zahl der vorsätzlichen Tötungen stieg in den vergangenen drei Jahr kontinuierlich. 2011 wurden 174 derartiger Delikte zur Anzeige gebracht. Bei der vorsätzliche Körperverletzung wurde mit 40.400 Fällen der dritthöchste Wert in den vergangenen zehn Jahren registriert. Ebenfalls stark gestiegen sind Vergewaltigungen: 2011 wurden 977 Übergriffe angezeigt, 2002 waren es vergleichsweise 625.

Anstieg bei Gewaltdelikten
"Die Aufklärungsquoten bei Gewaltdelikten sind in Österreich konstant hoch", sagte der Chef des Bundeskriminalamtes Franz Lang. Im Jahr 2011 lag sie allgemein bei strafbaren Handlungen gegen Leib und Leben bei 84,8 Prozent, bei Mord bei 91 Prozent. Bei den ermittelten Verdächtigen handelte es sich bei über 73 Prozent um Inländer. In 52,6 Prozent der begangenen Delikte gab es ein Verhältnis zwischen Täter und Opfer.

Auch die Internet-Kriminalität nahm weiter zu. Wurden vor zehn Jahren noch knapp mehr als 600 Delikte verzeichnet, waren es im Jahr 2011 bereits über 5.100 Fälle. Beim Hacking ist die Zahl der Anzeigen im Vergleich zum Vorjahr um 70 Prozent von 142 auf 241 Fälle gestiegen ist. "Der globale Trend zeigt eindeutig, dass hier noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist", so Mikl-Leitner.

Weniger Einbrüche
Gesunken ist die Zahl der Einbrüche - im Vergleich zu 2010 ist sie von 15.747 um 0,8 Prozent auf 15.616 Anzeigen zurückgegangen. Bei den ermittelten Tätergruppen handelte es sich zu 72,8 Prozent um fremde Tatverdächtige vor allem aus Serbien, Rumänien und Ungarn. Die Polizei setzt bei der Bekämpfung der Einbruchskriminalität entsprechend auch auf grenzüberschreitende Ermittlungen. Oft sind die Täter der Innenministerin zufolge bei der Polizei schon bekannt, da sie nach Abschiebung immer wieder nach Österreich kommen. "Diese Mehrfachtäter müssen konsequent bestraft und daher die Mindeststrafandrohungen deutlich erhöht und an unsere europäischen Nachbarländer angepasst werden, wo sie derzeit höher liegen", so Mikl-Leitner.

Der Kfz-Diebstahl blieb 2011 weiterhin relativ niedrig. 2011 wurden 5.158 Fahrzeuge als gestohlen gemeldet. 2010 waren es 5.150.

Kommentare

Der Anteil an Straftatenmigranten dürfte nach wie vor um die 70% liegen. Offenbar hat man sich ein erhebliches und teures Problem selber importiert.
Nächstes mal besser das Haus abschliessen!

zuzanka
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mich würde interresieren, wieviele Migranten und Einheimische prozentuell ;)

freud0815 melden

Re: mich Bei den ermittelten Verdächtigen handelte es sich bei über 73 Prozent um Inländer

so stehts oben geschrieben-sind die österreicher doch ein bissl böser als die zugereisten?

zuzanka
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Re: mich das kann ich mir nicht vorstellen... z.b. in Wels sind es zu 80 % Migranten. ( Statistik von Magistrat)

freud0815 melden

Re: mich in wien 13 hingegen sind es über 90% inländer-dort sind deutsche der hauptausländer anteil....
kommt wohl auch auf die wohngegend an und dann wird ein durchschnitt gezogen-aussagekräfti wäre meiner ansicht nach eine statistik von den +kleinkriminellen+ im vergleich zu den grossen verbrechen-ich bin mir sicher, dass die ausländer bei den kleineren diebstählen und körperverletzungen den höhrern anteil haben, aber die wirklich bösen verbrechen sind inlandstäter

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