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Fußball-WM: Hier
gibt es Public Viewing

Österreich - Fußball-WM: Hier
gibt es Public Viewing © Bild: APA/HANS PUNZ

Auch heuer gibt es wieder zahlreiche Public Viewings in allen Bundesländern, wo WM-Fans ihre Mannschaften gemeinsam anfeuern können.

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Am Donnerstag beginnt die Fußball-WM 2018 in Russland. In Österreich ist es mittlerweile Tradition geworden, gemeinsam und oft unter freiem Himmel die Spiele zu verfolgen. Auch heuer gibt es wieder zahlreiche Public Viewings in allen Bundesländern, wo Afficionados ihre Mannschaften gemeinsam anfeuern können. Ein Überblick über die größten Veranstaltungen in Österreich:

Wien

In Wien ist öffentliches Fußballschauen an zahlreichen - großteils diesbezüglich sehr bewährten - Locations möglich. So wird etwa das WUK wieder zum FM4-WM-Quartier umfunktioniert. Geschaut werden kann im lauschigen Innenhof des Kulturzentrums, wobei für den Schlechtwetterfall auch eine Indoor-Ausweichmöglichkeit besteht. Auch auf der Strandbar Herrmann am Donaukanal bzw. in Aspern wird wieder eine Leinwand postiert. Eher ungewöhnlich: Am Donauinselfest (22. bis 24. Juni) geht die WM dieses Mal ebenfalls nicht spurlos vorüber. Alle neun Spiele, die an diesem Wochenende in Russland stattfinden, werden in einem eigenen Areal gezeigt.

Niederösterreich

In Niederösterreich ist das "Egon" ein Klassiker bei Fußball-Großereignissen, wenn es um Public Viewing geht. Das Motto in dem City-Lokal in St. Pölten lautet einmal mehr "Gepriesen sei die Wuchtl". Zu erleben sind die Begegnungen der WM in Russland auf einem LED-Screen im Hof. Ab dem 25. Juni und somit ab den entscheidenden Gruppenspielen regiert König Fußball auch wieder im Cinema Paradiso der Landeshauptstadt. Die Partien werden auf der großen Leinwand im Beislkino zu sehen sein. In Amstetten verwandelt sich vom 17. Juni bis zum Finale die "Remise" in eine Fußballarena. Die Spiele an den ersten drei WM-Tagen (14. bis 16. Juni) müssen laut Ankündigung aus terminlichen Gründen im "Stehachterl" übertragen werden.

Oberösterreich

In Oberösterreich gibt es etliche Public Viewings für Fußball-Fans, die beiden größten dürften in Wels und im Einkaufszentrum Plus City in Pasching sein. In Wels verwandelt sich der Minoritenplatz von 14. Juni bis 15. Juli in ein temporäres "Minoritenstadion", in dem laut Veranstalter Wels Marketing und Tourismus GmbH über 800 Leute einen Platz zum Mitfiebern finden. Alle Spiele werden auf einen knapp 20 Quadratmeter großen LED-Screen übertragen. Die Plus City wartet neben Bildschirmen am Marcusplatz und bei einigen Lokalen auch mit Fan-Shop, Pickerl-Tauschbörse und Torschusswand auf.

Salzburg

In Salzburg wird es heuer keine offizielle Public-Viewing-Zone während der WM geben. Dafür bereiten sich viele Gastronomie-Betriebe auf das Großereignis vor zeigen die Spiele auf Bildschirmen oder Leinwänden. So wird die Stiegl-Brauerei in ihrem Sudhaus in der Brauwelt alle 64 Spiele übertragen. Auch das Augustinerbräu im Salzburger Stadtteil Mülln wird in zwei Sälen sämtliche Begegnungen zeigen. "Die Weiße" macht ihren Gastgarten zur WM-Zone und kredenzt auch russische Biere. Wie immer mit dabei ist auch Raschhofer mit beiden Salzburger Lokalen, ebenso wie zahlreiche andere Betriebe, etwa der Urbankeller oder das Gasthaus "Drei Hasen".

Tirol

In Tirol geht das wohl größte Public Viewing am Innsbrucker Marktplatz über die Bühne - ein bereits traditioneller Versammlungsort von Fußball-Fans bei Großveranstaltungen. Weitere offizielle Public Viewings sind der Stadt nicht bekannt, hieß es gegenüber der APA. In der Vergangenheit war auch am Sparkassenplatz im Zentrum der Landeshauptstadt mitgefiebert worden. Letzteres wird auch heuer wieder in der Stadtgemeinde Telfs westlich von Innsbruck: Dort können die Fußball-Enthusiasten am Eduard Wallnöfer-Platz die Spiele mitverfolgen. Auch in der Unterländer Bezirksstadt Schwaz ist "König Fußball" präsent: Ein Public Viewing gibt es im Festzelt am Raika-Parkplatz.

Vorarlberg

In Bregenz wird das Finale der Fußball-WM bei Bewirtung durch die örtliche Gastronomie live auf dem Kornmarktplatz auf einer 25 Quadratmeter großen LED-Wand übertragen, zum Warm-up lädt bereits ab 16.00 Uhr ein DJ, so das Stadtmarketing der Landeshauptstadt. Dornbirn steht dagegen schon ab 6. Juli im Fußballfieber. Auf einer hochauflösenden LED-Wand am Marktplatz werden bei "Stadionatmosphäre" die Spiele des Viertel- und Halbfinales, das Spiel um Platz drei und natürlich das Finale übertragen, informierte das Dornbirner Stadtmarketing.

Steiermark

In der Steiermark wird das größte Public Viewing in der Landeshauptstadt am Karmeliterplatz stattfinden: Auf der 42 Quadratmeter großen Video-Wall werden die Matches aller 25 Spieltage übertragen. Der Eintritt ist frei, im kostenpflichtigen Bereich - dem "WM-Sportler-Club" - sind fixe Sitzplätze sowie Getränke und Snacks inbegriffen. Im obersteirischen Bruck an der Mur wird dagegen nur das Finalspiel am 15. Juli ab 17.00 Uhr beim Citybeach im Baderhaus Park live übertragen.

Kärnten

In Kärnten wird sowohl in der Landeshauptstadt Klagenfurt als auch in Villach zum Public Viewing geladen. So treffen sich Fußballbegeisterte in der Klagenfurter Innenstadt an einem bewährten Platz: Wie schon bei Großereignissen in der Vergangenheit wird es das Public Viewing am Neuen Platz, direkt beim Lindwurm, geben. Feiert man in Klagenfurt unter freiem Himmel, so setzt man in Villach auf Wettersicherheit: Im ehemaligen Parkhotel können die WM-Matches auf einer 24 Quadratmeter großen Videowand verfolgt werden. Der Eintritt ist frei.

Burgenland

Im Burgenland gibt es heuer kein Public Viewing wie etwa bei der Europameisterschaft 2016. "Die Erfahrung der letzten Public Viewings hat gezeigt, dass die Teilnahme des Österreichischen Nationalteams maßgeblich für den Erfolg der Veranstaltung verantwortlich ist. Bei den Österreich-Spielen kam immer eine Vielzahl an Gästen zum Public Viewing und da Österreich heuer leider nicht Teil des Turniers ist, wird es in der Innenstadt auch keine Übertragung auf Großbildleinwand geben", teilte Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) auf Anfrage der APA mit. Auch in Oberpullendorf oder in Rust wurde die fehlende Beteiligung Österreichs als Grund genannt. In einzelnen Lokalen werde es allerdings von Nord bis Süd Gelegenheit geben, das ein oder andere Spiel mit gleichgesinnten Fußballfans anzuschauen.

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