Österreich Faustball-Vize-Europameister: 1:3-Niederlage in Linz gegen die Schweiz

Schweizer holten damit ersten Titel bei einer EM Deutschland gewinnt Spiel um Platz 3 vs. Dänemark

Die österreichische Faustball-Nationalmannschaft hat nach einer 1:3-Finalniederlage gegen die Schweiz am Sonntag die Chance verpasst, zum dritten Mal in Folge den EM-Titel zu holen. Die Österreicher, unter Teamchef Ernst Almhofer 2002 und 2004 erfolgreich, hielten das Spiel in Linz zwar über weite Strecken offen, die Schweizer scorten aber in den entscheidenden Szenen die "Big points". Für die Eidgenossen war es bei der 15. EM der erste Titel.

Nach dem knappen Verlust des ersten Satzes (22:24) dominierte die ÖFBB-Auswahl den zweiten Durchgang (20:14) und glich auf 1:1 aus. Doch die Schweizer, die am Samstag im Halbfinale den elffachen Titelträger Deutschland ausgeschaltet hatten, präsentierten sich in Annahme und Aufspiel konzentrierter und hatten in Angreifer Cyrill Schreiber den besten Mann auf dem Platz. Die Sätze drei und vier gingen für Österreich jeweils in der Schlussphase verloren.

"Die Enttäuschung ist groß, aber wir gratulieren den Schweizern zum Titel. Sie waren in der Defensive ganz stark und haben einige unglaubliche Bälle ausgegraben", meinte Teamchef Almhofer. Angreifer Dietmar Weiß trauerte dem Sieg beim Heimturnier nach: "Zuhause zu gewinnen wäre schön gewesen, aber es ist sich um das Bisschen nicht ausgegangen." Den dritten Platz holte sich Deutschland mit einem klaren 3:0 gegen Dänemark.

Ergebnisse Faustball-EM in Linz:
Finale: Schweiz - Österreich 3:1 (22,-14,17,16)

Spiel um Platz drei: Deutschland - Dänemark 3:0 (10,12,11)

(apa)