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So viel verdienen
Österreichs Spitzenverdiener

Je höher allerdings das Einkommen, desto niedriger der Anteil der Frauen

Fakten - So viel verdienen
Österreichs Spitzenverdiener © Bild: © Corbis. All Rights Reserved.

Der "Einkommensvorteil" der männlichen Arbeitnehmer gegenüber ihren Kolleginnen ist immer noch beachtlich, geht aber zurück. Das zeigt die aktuelle Lohnsteuerstatistik 2014. Der Einkommensvorteil der Männer ist demnach binnen zehn Jahren um ein Viertel geschrumpft. Gerade unter den Spitzenverdienern finden sich aber nach wie vor äußerst wenige Frauen.

Grundsätzlich sprechen die von der Statistik Austria veröffentlichten Einkommensdaten eine recht klare Sprache: Je höher das Einkommen, desto niedriger der Frauenanteil. So haben im Vorjahr insgesamt 11.365 Arbeitnehmer mehr als 200.000 Euro brutto verdient, darunter waren allerdings nur 1.128 Frauen. 90 Prozent der Spitzenverdiener waren also Männer.

Einkommensgruppen. Anteil Frauen und Männer
© APA/Martin Hirsch

Umgekehrt sind gerade unter den Geringverdienern überproportional viele Frauen: Von den 1,7 Mio. Personen mit weniger als 20.000 Euro Jahresbrutto waren fast 60 Prozent weiblich. Hier schlägt unter anderem der bei Frauen höhere Anteil an Teilzeitbeschäftigung durch.

Einkommensvorteil der Männer rückläufig

Betrachtet man nur ganzjährig Vollzeitbeschäftigte, dann zeigen die Zahlen der Statistik Austria, dass der "Einkommensvorteil" der Männer rückläufig ist: 2004 lag das durchschnittliche Männer-Einkommen noch um 37,5 Prozent über jenem der Frauen. Im Vorjahr machte der Unterschied nur noch 28,4 Prozent aus - ein Rückgang um knapp ein Viertel. Dies deshalb, weil die durchschnittlichen Frauen-Einkommen in diesen Jahren deutlich stärker gewachsen sind: Sie legten um 36 Prozent zu, jene der Männer nur um 27 Prozent.

Kommentare

christian95 melden

So lange Erhöhungen in Prozenten gerechnet werden (und nicht in Sockelbeträgen) werden die Reichen immer reicher die Armen immer ärmer. Politiker und Beamte erhalten 400,-, die Arbeiter 20,- bis 30,-.

YouTube: Goldschmied Fabian.
(Wenn der "Kuchen" immer gleich groß bleibt und sich mache bereichern, dann muss es jemanden geben der verliert.)

RobOtter
RobOtter melden

Bei einer Grhaltserhöhung von durchschnittlich 2% müsste der Beamte dann € 20.000,- verdienen ?

christian95 melden

Ja so etwa so etwas gibt es.
Solche Traumgagen bekommt man: Beim Bundespräsidenten, Parlament in jedem Ministerium, in den 9 Landtagen in den 9 Landesregierungen, Richter, Staatsanwälte, Polizei, Universitäten, Nationalbank, Energieversorger, Gymnasien, 99 BH´s, ÖBB, ORF usw., usw. Alles Job´s die man nur mit einem Parteibuch bekommt.

christian95 melden

Arm und arbeitslos wird man nur (ohne Parteibuch) in der Privatwirtschaft.

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