Österreich - Deutschland von

Scharfe Kontrollen vor Schlager

1500 Fussballfans aus Deutschland werden erwartet - 150 davon "Problemfans"

 Im Vorfeld des EM-Qualifikationsspiels, 03. Juni 2011, im Wiener Ernst-Happel-Stadion hat die Polizei einige gewaltbereite Fans aus Deutschland festgenommen. Die Randalierer hatten ein in Fussballfan-Kreisen bekanntes Lokal in der Judengasse im Bermuda-Dreieck attackiert und beschädigt © Bild: APA-FOTO: HERBERT P. OCZERET

Nachdem es noch im Vorjahr beim Nachbarduell in Wien seitens deutscher Fans zu heftigen Ausschreitungen gekommen war, geht die Exekutive diesmal auf Nummer sicher. Penible Kontrollen im Vorfeld sollen verhindern, dass es erneut zu Gewaltausbrüchen kommt.

Oberstes Ziel ist dabei, ein Aufeinandertreffen von österreichischen und deutschen Hooligans unmöglich zu machen. "Fanbegleitung" lautet das Zauberwort, dass vor dem großen Schlagerspiel gröbere Gewaltausbrüche im Keim ersticken soll. „Es werden auch Busse mit deutschen Fans kontrolliert, eventuell Gegenstände weggenommen, die nicht ins Stadion mitgenommen werden dürfen. Wir wollen schon im Vorfeld Wind aus den Segeln nehmen und mit entsprechender Präsenz vor Ort sein.“ Szenekundige Polizeibeamte sollen diesmal ebenfalls verstärkt eingesetzt werden.

Chaos im Vorjahr

Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in Wien war es im Juni 2011 in der Innenstadt zu heftigen Gewaltausbrüchen deutscher Hooligans gekommen. Betroffen war damals vor allem das "Bermuda-Dreieck", ein beliebtes Wiener Lokal- und Szeneviertel, wo zahlreiche Böller und bengalische Feuer geworfen wurden.

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