Eishockey von

ÖEHV-Cracks werden nach Sauftour
in Sotschi zur Kasse gebeten

Namen der Spieler bleiben ungenannt - Bußgeld geht in die Nachwuchsförderung

ÖEHV-Team bei Olympia in Sotschi © Bild: GEPA pictures/ Mario Kneisl

Das Präsidium des Österreichischen Eishockey-Verbandes hat sich auf einer außerordentlichen Sitzung in Wien mit den "nächtlichen Vorfällen" bei den Winterspielen in Sotschi beschäftigt. Die sieben betroffenen Spieler, deren Namen weiterhin nicht bekannt gegeben werden, müssen einen finanziellen Beitrag zur heimischen Nachwuchsförderung leisten.

Die sieben Spieler hatten zwei Nächte vor dem Playoff-Spiel gegen Slowenien den Sieg gegen Norwegen in Krasnaja Poljana zu ausufernd gefeiert. Laut einer ÖEHV-Aussendung vom Montag werden sie als Konsequenz den Nachwuchs mit einem Betrag, dessen Höhe vom ÖEHV nicht genannt wird, unterstützen. Die Geldmittel werden an das in Wien stationierte Nachwuchsprojekt ENZO (Verbindung von Schule und Sport) fließen.

War vom Verband in Sotschi noch angekündigt worden, die Namen der betroffenen Spieler würden genannt werden, so entschied das Präsidium nach einer Abstimmung nun anders. "Das Präsidium hat eine demokratische Entscheidung getroffen, die Namen nicht zu nennen", wurde Präsident Dieter Kalt in der Pressemitteilung zitiert.