Österreich im Bunde mit den Mafia-Paten?
Grüner Peter Pilz erhebt schwere Vorwürfe

Österreich als "Türsteher" für osteuropäische Mafia Pilz nimmt russischen Oligarchen Deripaska ins Visier

Österreich im Bunde mit den Mafia-Paten?
Grüner Peter Pilz erhebt schwere Vorwürfe © Bild: APA/Pfarrhofer

Der Grüne Sicherheitssprecher Peter Pilz wirft der österreichischen Politik vor, führende Mafia-Paten zu hofieren und damit in ganz Europa salonfähig zu machen. Österreich fungiere als "Türsteher" für die osteuropäische Mafia auf ihrem Weg nach Westeuropa, kritisierte Pilz. Als Beispiel nannte Pilz bei einer Pressekonferenz mit dem Mafia-Buchautor Jürgen Roth den Russen Oleg Deripaska.

"Warum verfolgt man mit unerbittlicher Härte den rumänischen Handtaschendieb und hofiert den russischen Großmafioso", kritisierte Pilz. Roth, dessen neues Buch "Gangster Wirtschaft" den Einfluss der organisierten Kriminalität auf Wirtschaft und Politik beklagt, kritisierte den auch in Österreich vorhandenen "Nährboden für kriminelle Aktivitäten". Politiker würden unter demokratischer Fassade Kriminelle unterstützen oder zumindest gewähren lassen und sich so der Komplizenschaft schuldig machen.

Keine Beweise vorgelegt
Beweise blieben Pilz und Roth allerdings schuldig. Namen könne er mangels "gerichtsverwertbarer" Beweise nicht nennen, räumte Roth auf Nachfrage ein. Ein von Roth zitiertes Urteil eines Stuttgarter Gerichts, das Deripaska angeblich in die Nähe der russischen Mafia rückt, wurde von den Grünen auf Nachfrage nicht vorgelegt.

Pilz sieht zumindest den früheren Bundeskanzler Schüssel sowie den verstorbenen Kärntner Landeshauptmann Haider und die ÖVP-Innenminister seit 2000 in der Verantwortung, als "Türöffner" für osteuropäische Mafia-Paten fungiert zu haben. Diese hätten sich in Österreich Staatsbürgerschaften "kaufen" können, seien von der Politik hofiert und so salonfähig gemacht worden. Außerdem schütze das Finanzministerium internationale Geldwäscher, es fehle eine Kronzeugenregelung und der "Mafia-Paragraf" werde gegen Tierschützer eingesetzt.

Von Innenministerin Fekter will Pilz wissen, warum die österreichischen Behörden den schweren Vorwürfen gegen die georgische Mafia nicht nachgehen. Laut Roth stehen die kürzlich wegen ihrer Einbruchsserien bekanntgewordenen georgischen Kriminellen nämlich in engem Kontakt mit der georgischen Botschaft in Wien. (apa/red)

Kommentare

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die Grünen sind selber schuld... ...wenn nicht alle Gesetze durch sie aufgeweicht würden, gäbe es nicht die Verknüpfung mit der Mafia und keine Probleme mit den Asylanten und Illegalen!!!

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Re: die Grünen sind selber schuld... Immerhin verkaufen die Grünen keine Visa und Staatsbürgerschaften an russische Oligarchen...

Mafia Schon wieder der Pilz!

Natürlich!

Wer denn sonst?

Kann man diesen Schmutzkübelntdeckerundverbreiter nicht endlich aus der Poliik verbannen?

Es vergeht keine Woche, wo der nicht schon wieder einen Skandal erfndet!

Aber wir haben ja keine anderen Sorgen!

Viennese melden

Neugierig Bin neugierig wie lange man braucht mein Posting zu löschen! 1 Stunde?

Dantine melden

Re: Neugierig Warum sollte die Wahrheit gelöscht werden?

Aber: Was würden sie an deren Stelle tun, wenn Sie die Möglichkeit hätten, Meister Viennese?

Oder spricht da nur der blanke Neid?

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Re: Neugierig @Dantine: Icvh habe keinen Neid, wenn jemand viel geld verdient. Allerdings sollte auch da eine Leistung dahinterstehenn und nicht die Netzwerke die es leider in Österreich zuhaufe gibt Bezgl. der Löschung: Es wäre nicht das erstemal, und nicht nur mei mir sondern auch bei anderenPosting, daß sich News als Korrepetitor müßig fühlt und Postings ganz einfach löscht.

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Alter Spruch Der Balkan beginnt in Dornbirn! Man braucht doch nur aufmerksam die 2 oder 3 unabhängigen zeitungen in Österreich lesen, dann wundert man sich nicht mehr. Ein 23 jähriges Bürschchen wird ORF Stiftungsrat und bekommt dann einen ÖBB vertrag über €6000.- monatlich. Warum? Weil der Herr Papa Redakteur bei News ist und den Club 2 ab und zu ins Gerede bringt. Der Onkel als bekennender Linker ist Professor an der UNI Innsbruck. Wir brauchen gar nicht ins Ausland zu schauen, wir haben die Mafia in unseren eigenen Reihen, bei den politischen Parteien!

Wien_1190 melden

Re: Alter Spruch Ich glaube das was Sie als "Mafia" deuten - ist in diesem Fall nur "Freundalwirtschaft" ;)

Mafia Ist das was Neues ? Wo steht denn Österreich auf dem Korruptionsindex ? Und was haben Politiker gegen die Verschlechterung in den letzten Jahren unternommen ?

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