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Österreich bei Arbeitslosigkeit in EU mit 5,4 Prozent auf Rang neun

Weiter Rückgang in EU (7,4 Prozent) und Eurozone (8,8 Prozent) im Oktober

Die Arbeitslosigkeit ist sowohl in der EU als auch in der Eurozone weiter gesunken. Im Oktober ging sie in der EU gegenüber September von 7,5 auf 7,4 Prozent zurück. Die Eurozone verzeichnete ein Absinken von 8,9 auf 8,8 Prozent. Österreich konnte mit einem Rückgang von 5,6 auf 5,4 Prozent punkten und rückte damit laut Eurostat vom zehnten auf den neunten Rang in der EU vor.

Die niedrigste Arbeitslosenrate weist neuerlich Tschechien mit nur 2,7 Prozent auf. Dann folgen Malta (3,5 Prozent), Deutschland (3,6 Prozent), Ungarn (4,1 Prozent), Niederlande (4,5 Prozent), Polen (4,6 Prozent) und Rumänien (4,9 Prozent). Hinter Österreich (5,4 Prozent) rangieren Dänemark (5,6 Prozent), Luxemburg (5,7 Prozent), Estland (5,8 Prozent), Irland (6,0 Prozent), Bulgarien (6,1 Prozent), Slowenien (6,2 Prozent), Schweden (6,7 Prozent), Belgien (6,9 Prozent), Slowakei (7,0 Prozent) und Litauen (7,1 Prozent).

Über dem EU-Durchschnitt liegen Lettland (8,2 Prozent), Portugal (8,5 Prozent), Finnland (8,7 Prozent), Frankreich (9,4 Prozent), Zypern (10,2 Prozent), Kroatien (10,5 Prozent), Italien (11,1 Prozent), Spanien (16,7 Prozent) und Griechenland (20,6 Prozent).

Laut Schätzungen von Eurostat waren im Oktober 18,24 Millionen Personen arbeitslos, davon 14,34 Millionen im Euroraum. Die Zahl der arbeitslosen Personen verringerte sich in der EU um 111.000 gegenüber September und um 88.000 in der Eurozone.

Die Jugendarbeitslosigkeit, bei Unter-25-Jährigen, ging ebenfalls zurück. Sie lag im September in der EU bei 16,5 Prozent und in der Eurozone bei 18,6 Prozent. Die niedrigste Quote im Oktober verzeichnete Deutschland (6,6 Prozent), die höchste Griechenland (40,2 Prozent). In Österreich sank die Jugendarbeitslosenrate im Oktober auf 9,3 Prozent, gegenüber 9,6 Prozent im September.

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