Österreich hörte etwa 8.000 Sirenen heulen:
Landesweiter Test verlief sehr positiv

100 % funktionierten in Tirol, Burgenland und Wien

Positiv ist die jährliche Sirenenprobe verlaufen: Wie das Innenministerium berichtete, haben nur 0,35 Prozent der Signalapparaturen nicht angeschlagen. 8.296 Sirenen wurden auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet. Zu keinen Ausfällen kam es in Tirol, im Burgenland und in Wien.

In Niederösterreich fielen von insgesamt 2.400 Sirenen nur zwei aus (0,08 Prozent), zu geringfügigen Ausfällen kam es in Oberösterreich (0,28 Prozent) und der Steiermark (0,31 Prozent). Allgemein lag die Ausfallquote bundesweit mit 0,35 Prozent besser als im Vorjahr, wo 0,58 Prozent der Sirenen versagt hatte.

Die Signale können derzeit über 8.296 Feuerwehrsirenen abgestrahlt werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Krisenkoordinationscenter des Bundesministeriums für Inneres, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen.

Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr waren in ganz Österreich vier verschiedene Signale zu hören: Den Beginn machte ein 15 Sekunden langes Probe-Heulen aller Sirenen. Anschließend erklang ein dreiminütiger Dauerton, der vor herannahenden Gefahren warnt. Bei einem 60 Sekunden langen Heulton sollte man in Krisensituationen schützende Räume aufsuchen. "Entwarnung" gibt ein einminütiger Dauerton. Im Ernstfall sollten Informationen und Anweisungen in Radio oder Fernsehen beachtet werden.

(apa/red)