Ölpreis-Rekord führt zu hohen Heizkosten: Pellets und Wärmepumpen schaffen Abhilfe

Massive Teuerung vor allem bei Heizöl- & Gaspreisen Pellets zur Zeit kostengünstigster Komfortbrennstoff

Die jüngsten Meldungen über steigende Energiekosten lassen Heizungsbetreiber aufhorchen. Neben der stetigen Entwicklung des Heizölpreises nach oben stehen nun erneut massive Erhöhungen des Gaspreises ins Haus. Ein aktueller Vergleich der Energiepreise im August zeigt, dass Pellets der zur Zeit mit Abstand kostengünstigste Komfortbrennstoff sind. Für ein Einfamilienhaus mit einem Heizenergieverbrauch von 30.000 kWh, bringt eine Pelletheizung pro Heizsaison gegenüber Erdgas fast 400 Euro Einsparung und gegenüber Heizöl 800 Euro Einsparung. Im Vergleich zu Flüssiggas halbieren sich die Heizkosten.

Allerdings müssen auch die derzeit beliebten Pellets Preissteigerungen hinnehmen, da nicht nur die private Nachfrage, sondern auch zahlreiche neue Biomassekraftwerke den Bedarf am Rohstoff Holz soweit erhöhen, dass es zu Engpässen bei Energieholz kommt. Dazu kommt die Nachfrage aus dem Ausland wie z.B. Italien. Alles in allem muss wieder mit höheren Heizkosten gerechnet werden, auch wenn der nächste Winter milder als in der letzen Saison verlaufen sollte.

Die stürmische Nachfrage nach heimischen Pelletkesseln ist kein Zufall. Immer mehr Menschen steigen auf die Pelletsheizung als kostengünstige Alternative zu Heizöl und Erdgas um. Christian Rakos, Geschäftsführer von pro Pellets Austria: "Die Pelletsheizung punktet nicht nur bei den Betriebskosten. Auf Grund der günstigen Förderungen kostet auch der Einbau einer Pelletsheizung nicht viel mehr als die Errichtung einer neuen Öl- oder Gasheizung."

Eine weitere Alternative sind Wärmepumpe, die von den Steigerungen der Energiekosten kaum betroffen sein sollten. Der Strompreis ist im Vergleich zu den anderen Energieträgern relativ stabil geblieben und hat weitaus geringere Preissteigerungen verzeichnet. Natürlich bleibt auch der Strompreis von den höheren Preisen fossiler Brennstoffe nicht verschont, allerdings werden die Erhöhungen laut Branche durch die Energieversorger mit einer deutlichen Abschwächung an den Konsumenten weitergegeben. (red)