Öl-Katastrophe in der Adria gebannt: Brennender Frachter keine Umweltgefahr

Brand an Deck konnte erfolgreich gelöscht werden

Öl-Katastrophe in der Adria gebannt: Brennender Frachter keine Umweltgefahr

Der Großbrand auf einem türkischen Frachter vor der nördlichen kroatischen Adria-Küste ist weitgehend "unter Kontrolle". Der größte Teil der brennbaren Ladung sei schon abgefackelt und es gehe vorerst keine Gefahr für die Umwelt aus, gab der zuständige Krisenstab bekannt.

Fünf Experten einer niederländischen Spezialfirma wurden per Hubschrauber an Bord abgesetzt, um die Flammen in den Frachträumen zu bekämpfen. Das führungslose Schiff treibt, begleitet von Feuerlöschbooten, die es ständig mit Wasser abkühlen, nur fünf Seemeilen vor der Küste des Nationalparks der Brijuni-Inseln.

Die 193 Meter lange "UMD Adriatic" war vor Rovinj aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Das Schiff sollte 200 Lastwagen von Istanbul nach Triest transportieren. Die 22 Mann Besatzung und neun Passagiere waren schon am Mittwoch von einem griechischen Passagierschiff geborgen worden.

(apa/red)