Österreichische Industrieholding von

ÖIAG soll durch zwei
Gesellschaften ersetzt werden

"trend" berichtet: Künftige Infrastrukturholding mit Asfinag, APG und Gasleitungen

Österreichische Industrieholding - ÖIAG soll durch zwei
Gesellschaften ersetzt werden © Bild: News Deak Marcus E.

Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) überlegt laut einem Bericht des Wirtschaftsmagazins "trend", die ÖIAG durch zwei staatliche Gesellschaften zu ersetzen: eine Infrastrukturholding und eine Beteiligungsverwaltung. Dieser Plan wäre auch für die SPÖ akzeptabel, heißt es in dem Bericht.

Eine der treibenden Kräfte bei den Überlegungen soll auch der Industrielle Norbert Zimmermann sein, der Eigentümer der Berndorf-Gruppe.

So sieht künftige Infrastrukturholding aus

In die künftige Infrastrukturholding sollen demnach Unternehmen wie die Asfinag kommen, aber auch die Stromnetzgesellschaft APG, die jetzt noch zum Verbund gehört, oder die Gasleitungen der GAS Connect, die aus der OMV herausgelöst werden müssten. An diesen Unternehmen soll der Bund dauerhaft zwischen 51 und 100 Prozent halten. Auch Investitionen in Infrastruktur sollen dort organisiert werden.

Privatisierungen bis auf 25 Prozent möglich

In der zweiten Holding würden die derzeitigen ÖIAG-Anteile an Post, Telekom und OMV gebündelt, dazu beispielsweise Verbund und Casinos Austria. Bei diesen Unternehmen sind Privatisierungen bis auf 25 Prozent denkbar, etwa zur Gegenfinanzierung der Steuerreform. Der Name ÖIAG soll verschwinden und es soll auch keinen sich selbst erneuernden Aufsichtsrat mehr geben, heißt es in dem "trend"-Bericht.

Kommentare

Niemand braucht wirklich diese ÖIAG!
Erst als die ÖVP der SPÖ angeboten hat, diese hochbezahlten, überflüssigen Jobs im Proporz zu bestellen, ist auf einmal die SPÖ FÜR eine ÖIAG. "ÖIAG neu" nennt man das das dann!

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