ÖFB-Spiel gegen Nigeria in Graz: Pogatetz freut sich auf Heimspiel und alte Bekannte

Großer Respekt vor nigerianischer "Top-Mannschaft" Ziel: "Weniger individuelle Fehler als zuletzt machen"

ÖFB-Spiel gegen Nigeria in Graz: Pogatetz freut sich auf Heimspiel und alte Bekannte © Bild: Reuters/Zolles

Das vorletzte Testspiel des österreichischen Nationalteams vor der EURO in Graz gegen Nigeria ist für Emanuel Pogatetz in zweifacher Hinsicht ein besonderes: Der ÖFB-Innenverteidiger kehrt an der Mur nicht nur an seine Wurzeln zurück, sondern trifft auch auf zahlreiche Bekannte aus der englischen Premier League.

Pogatetz, selbst bei Middlesbrough engagiert, hat hörbaren Respekt vor dem Stürmer-Trio Yakubu (Everton), Nwankwo Kanu (Portsmouth) und Obafemi Martins (Newcastle): "Bei Middlesbrough habe ich mit Yakubu zusammengespielt, ich hatte ein recht freundschaftliches Verhältnis . Er ist ein sehr schneller Spieler, sehr robust. Kanu hat sicher die meiste Erfahrung, kann die Bälle gut halten, hat richtige ,Spinnenfüße'. Mit seiner Größe ist er auch im Strafraum sehr präsent. Und Martins ist vielleicht noch einen Tick schneller und zudem beidbeinig."

Das nigerianische Kollektiv schätzt er als "Top-Mannschaft" ein: "Wenn sie wollen, können sie sehr schnell spielen und sind körperlich sehr stark." Auch vor den Defensivleuten Joseph Yobo ("ein Tier") und Danny Shittu ("Der ist fast zweimal so groß wie Yobo") warnte Pogatetz, der aber schon aufgrund der Premier-League-Rivalitäten klarstellte: "Wir werden uns nichts schenken."

Die Ziele für das Spiel gegen die "sehr europäische Mannschaft" sind klar: "Wir wollen weniger individuelle Fehler als zuletzt machen. Im Vordergrund steht die Leistung und in weiterer Folge zählt das Ergebnis."

Pogatetz zuletzt 2006 in Graz
Zum letzten Mal in Graz gespielt hat Pogatetz im August 2006 bei der 1:2-Niederlage gegen Ungarn. "Ich habe da nicht so gute Erinnerungen, ich habe ja auch einen Fehler gemacht, der zu einem Gegentor geführt hat. Damals war ich schon ein bisschen frustriert über Dinge, die dann auch zu meinem Vorwürfen geführt haben", meinte der 25-Jährige, der sich umso mehr auf die Rückkehr freut. "Ich bin ja unweit von hier in Liebenau aufgewachsen, und für mich ist das auch ein Heimspiel."

Das war freilich schon beim öffentlichen Training im Nachwuchszentrum des GAK merkbar. Pogatetz, von 2003 bis 2005 selbst bei dem "Rotjacken": "Es war ein tolles Gefühl, schon als ich auf den Platz gekommen bin, Applaus zu bekommen."

(apa/red)

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