ÖFB-Nationalteam Kader von

Stranzl-Nein bleibt

Neo-Teamchef Koller war beim Gladbach-Verteidiger, konnte ihn aber nicht überzeugen

ÖFB-Nationalteam Kader - Stranzl-Nein bleibt © Bild: GEPA/Witters/Speck

Martin Stranzl bleibt bei seiner Entscheidung, nicht mehr für das ÖFB-Nationalteam aufzulaufen. Dies musste der neue Teamchef Marcel Koller zur Kenntnis nehmen, der den Gladbach-Verteidiger im Spiel gegen Bayer Leverkusen beobachtete und mit ihm ein Gespräch führte.

Im Anschluss an das 2:2 gegen Leverkusen kam es zum Treffen zwischen Koller und Stranzl. "Es war ein sehr gutes Gespräch", erklärt Koller auf seiner Website. Daran, dass der 31-jährige Stranzl nicht mehr für Österreich auflaufen will, änderte dies aber auch nichts. Der Burgenländer hat insgesamt 56 Spiele für das ÖFB-Nationalteam bestritten, schied aber in der Ära Constantini aus der Mannschaft aus.

Website von Marcel Koller

Kommentare

geronimo75 melden

Stranzls \"Nein\" erfordert Konsequenzen Stranzls "Nein" bestätigt:
"Es ist keine Ehre für die ÖFB Auswahl und somit für sein Heimatland spielen zu dürfen."
Für einen Fussballprofi zählt schlichtweg die Höhe der Dotierung seines Fussballergehaltes. Na no na net.
Ehre und Stolz haben im heutigen Leben eines Fussballers keine Berücksichtigung mehr.
Es stimmt, solche Spieler braucht Österreich nicht.
Allerdings sollte jeder Profi mit dieser Einstellung von österreichischer Seite dazu verpflichtet werden all seine von der Staatskasse unterstützen Leistungen im Nachhinein zurückzahlen zu müssen.
Wie kommt der Steuerzahler dazu dessen Ausbildung zu finanzieren, wenn der Günstling sich zu schön, wertvoll findet für das Heimatland mittels Höchstleistung seinen Dank zu erweisen.

mickey73 melden

Re: Stranzls \\ gefällt mir!!!!!!!!!!

huginator melden

Re: Stranzls \\ der staat finanziert ja auch unsere schulbildung und kann uns deshalb danach nicht verpflichten beamter zu werden. außerdem ist er über 30. vielleicht hat er einfach keine lust mehr, sich diese mehrfach-belastung anzutun. das haben schon andere vor ihm getan. man darf nicht vergessen, dass wenn seine kollegen pause machen, wegen länderspielen, dann hat er keine. übrigens ist der mit 17 nach münchen gegangen - kann man drüber diskutieren wo er wie viel gelernt hat.

geronimo75 melden

@huginator Es muss bei allen Großverdienern ein Umdenken stattfinden. Wie kommt der "kleine Bürger" dazu einem Großverdiener seine Ausbildung zu finanzieren und mitverfolgen zu müssen, wie dieser Großverdiener einfach nur die Rosinen des Lebens erntet.
Für jeden erfolgreichen Menschen sollte es ein Pflichtbewusstsein geben für die ihm zugekommene Ausbildungsqualität eine entsprechende Rückerstattung in Kauf zu nehmen - nämlich jene Kosten, die er/sie dem Staat/dem Volk am Weg zu seinem Erfolg gekostet hat.
Wahre Ehrenmänner wären zu einem solchen Schritt sofort bereit, denn sie können den Wert der Dankbarkeit noch entsprechend schätzen.
Demzufolge gilt das auch für Fussballer, die ja wirklich eine goldene Nase im Vergleich zu deren wahren Aufwand verdienen.

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