ÖFB-Cup von

Meister Sturm Graz ist draußen

Niederlage nach Verlängerung. Austria Wien und Salzburg im Halbfinale

ÖFB-Cup - Meister Sturm Graz ist draußen © Bild: GEPA

Der TSV Hartberg hat im Viertelfinale des ÖFB-Fußball-Cups für eine Sensation gesorgt. Das Schlusslicht der Erste Liga kämpfte Meister Sturm Graz auswärts in der UPC-Arena mit 4:2 nach Verlängerung nieder. Die Steirer stehen damit als einziger Nicht-Bundesliga-Club im Halbfinale. Die Wiener Austria gewann bei der Lustenauer Austria mit 2:1, Red Bull Salzburg besiegte das in der Regionalliga West engagierte eigene Amateurteam nach anfänglichen Schwierigkeiten noch klar mit 4:1.

In einer turbulenten Partie konnte Sturm durch Florian Kainz zweimal einen Rückstand aufholen (45., 69.), nachdem Manuel Prietl (33.) und Stefan Rakowitz (45.+1) den krassen Außenseiter zweimal in Führung gebracht hatten. Mit nur noch neun Mann nach dem Ausschluss von Kainz (86./Gelb-Rot) und der Verletzung von Pürcher (108.) flogen die Grazer aber noch aus dem Bewerb. Torhüter Christian Gratzei foulte im Strafraum Andreas Dober, der mit einem Wechsel in die USA liebäugelt. Schiedsrichter Muckenhammer entschied auf Elfmeter, den Lukas Mössner souverän verwertete.

In der Schlussminute fixierte Ismaili nach optimaler Vorarbeit von Gremsl den Endstand und den ersten Sieg von Neo-Trainer Walter Hörmann, den ehemaligen Sportchef von Sturm. Die Fans der Grazer drückten ihren Unmut danach mit minutenlangen Sprechchören aus. "Ihr solltet arbeiten gehen", forderten sie.

Profis gewinnen "Stallduell"
Jonathan Soriano (44., 81.), Ibrahim Sekagya (74.) und Georg Teigl (77.) bewahrten die Truppe von Salzburg-Chefcoach Ricardo Moniz vor einer Blamage. Daniel Krenn (37.) hatte die Juniors vor der Pause nicht unverdient in Führung gebracht. Coach Ricardo Moniz schickte im "Stallduell" nicht seine beste Formation aufs Feld, verhalf zuletzt nicht oft zum Zug gekommenen Spielern wie Douglas, Hierländer oder Cziommer sowie Ersatzgoalie Gustafsson zu Spielpraxis.

Schwache Austria weiter
Die Austria aus Wien revanchierte sich trotz einer schwachen Leistung für eine blamable 0:4-Heimniederlage im April 2011. Die Lustenauer, die in weiterer Folge sogar das Finale erreichten, agierten vor 3.400 Zuschauern im Reichshofstadion auch diesmal sehr engagiert - aber unbelohnt. Die Tore durch Tomas Jun (8.) und Manuel Ortlechner (45.+1) bzw. Jan Zwischenbrugger (65.) fielen allesamt nach Standardsituationen.

Kommentare

geri1960

Die Schwarzen !!! Sie werden sich schwarz ärgern die Grazer !!!
Die Steirer schmeißen die Steirer raus !!!
Hahahahahah !!!

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