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ÖBB-Railjets von Wien nach
München fahren wieder direkt

Umsteigen entfällt - Kontrollen der deutsche Polizei in Salzburg im Zug

Eine der letzten Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Österreich und Deutschland nach der Flüchtlingswelle im vergangenen Herbst fällt nun weg. Ab 12. Juni werden die Railjet-Garnituren der ÖBB von Budapest über Wien nach München wieder direkt geführt. Bisher mussten die Fahrgäste in Salzburg umsteigen. Die Kontrollen der deutschen Polizei finden nun am Bahnhof Salzburg im Zug statt.

Weil sich dadurch die Aufenthaltszeit der Railjets um zwölf Minuten verlängert, kommt es laut ÖBB zu Verschiebungen im Fahrplan. Je nach Verbindung kommen die Züge am Hauptbahnhof München um drei oder um sieben Minuten später an. Die ÖBB ersuchen Reisende wegen der Kontrollen der Behörden weiterhin, bei Fahrten nach Deutschland unbedingt gültige Reisedokumente mit sich zu führen.

Die Kontrollen im Zug machen auch eine weitere Umstellung notwendig: Zwischen Wien und Salzburg sind vielfach Doppelgarnituren unterwegs, die in Salzburg getrennt werden. Die bisher am Zugende angeordnete Railjet-Garnitur nach Innsbruck und Bregenz findet sich ab 12. Juni an der Zugspitze, die Railjet-Garnitur nach München umgekehrt neu am Zugschluss. Die Änderungen werden laut ÖBB in die digitalen und stationären Wagenanzeiger an den Bahnsteigen eingearbeitet.

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