ÖBB dementiert möglichen Personalabbau:
Unsere Zugschaffner werden nicht gefeuert

Bahn-Sprecher: "Theoretisch könnten wir einsparen" Technischer Fortschritt ermöglicht schaffnerlose Züge

ÖBB dementiert möglichen Personalabbau:
Unsere Zugschaffner werden nicht gefeuert © Bild: APA/Fohringer

Kein Kündigungen bei der Bahn: Die ÖBB haben einen Bericht dementiert, wonach im Nahverkehr "bis zu 300 Schaffner-Jobs" wackeln würden. Zugbegleiter würden weiterhin auch im Nah- und Regionalverkehr eingesetzt, auch wenn der technische Fortschritt das schaffnerlose Zugfahren möglich mache.

"Theoretisch könnten wir Schaffner einsparen, das tun wir aber nicht", sagte der Sprecher der ÖBB Personenverkehrs AG. "Keiner wird gefeuert". Lediglich natürliche Abgänge, also Pensionierungen, würden nicht nachbesetzt. Diese würden sich aber nur im Rahmen von 30 bis 50 Mitarbeitern pro Jahr bewegen.

Schaffnerlose Züge sind theoretisch möglich
Technischer Fortschritt bei Fahrzeugen und Infrastruktur mache es möglich, dass auf immer mehr Strecken der Triebfahrzeugführer alleine einen Zug führen könne. Bisher sei in vielen Zügen ein Zugbegleiter aus betrieblichen Gründen notwendig gewesen: Er signalisierte dem Triebfahrzeugführer, dass alle Einstiegsbereiche frei sind, und fertigte den Zug ab. Aufgrund von Außenkameras am Fahrzeug bzw. am Bahnsteig mit Überwachungsmonitor sei es nun für den Lokführer möglich, alle betrieblichen Aufgaben des Zugbegleiters zu übernehmen.

Die Zugbegleiter würden dadurch von diesen Aufgaben entlastet und mehr Zeit für die Kunden haben sowie auch für die stichprobenartige Fahrkartenkontrolle eingesetzt. Die Züge im Nah- und Regionalverkehr würden aber unregelmäßig mit Zugbegleitern besetzt. Die Schaffner würden in Teams auftreten. "Im Fernverkehr wird's weiterhin Zugbegleiter geben", erläutert Berger.

ÖVP und SPÖ schenken einander unterdessen weiter nichts in Sachen ÖBB. Finanz-Staatssekretär Lopatka verteidigte vor dem Ministerrat seine Kritik an der Bahn-Gewerkschaft und pochte auf massive Einsparungen. Infrastrukturministerin Bures wertete die Kritik Lopatkas als schädlich für das Unternehmen.

(apa/red)

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SCHNAFNER Das wäre der GRÖßTE FEHLER DENN DAMIT FÖRDERN SIE NUR MEHR SCHWARZFAHRER DIE DEN GANZEN TAG AUF STAATSKOSTEN SPAZIEREN FAHREN;ES GIBT JETZT SCHON GENUG SCHWARZFAHRER WEIL ES KEINE SCHAFFNER MEHR GIBT;UND ICH SEHE NICHT EIN DAS ICH MIT MEINER KARTE VON DER BAHN DIE SCHWARZFAHRER BEZAHLEN SOLL ES WÄRE BESSER WENN SIE MEHR KONTROLLEN DURCHFÜHREN WÜRDEN;VORALLEN INDEN WIESELGARNITUREN;MHW

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