ÖBB-Inseraten-Affäre von

Rechnungshof übt scharfe Kritik

Manche Schaltungen würden "Eindruck einer Imagekampagne" erwecken

ÖBB-Inseraten-Affäre - Rechnungshof übt scharfe Kritik © Bild: apa/Techt

Kein gutes Zeugnis stellt der Rechnungshof der Öffentlichkeitsarbeit der ÖBB aus - speziell zu der Zeit, als Werner FaymannInfrastrukturminister war. In einem aktuellen RH-Bericht heißt es, dass manche Schaltungen "den Eindruck einer Imagekampagne des BMVIT und des Bundesministers" erweckten. Es sei nicht nachvollziehbar, warum die ÖBB-Holding die Kosten für solche Schaltungen zur Gänze übernommen habe.

Vor allem konzentrierten sich die Prüfer auf ein Advertorial (in Form eines redaktionelles Beitrags aufbereitete Werbebotschaften, Anm.) in der "Kronen Zeitung", in der Faymann Leserfragen beantwortete. Diese Kolumnen unter dem Titel "Unsere Bahn" hätten großteils Verkehrsthemen aus der Perspektive von Ministerium sowie Ressortchef kommuniziert. Diese Kampagne kostete 525.000 Euro. Der Nutzen für die ÖBB-Unternehmensgruppe sei dagegen "kaum erkennbar" gewesen, heißt es im Bericht. Die ÖBB antworteten dem RH, dass "Unsere Bahn" als Teil eines Gesamtkommunikationskonzepts im Interesse und zum Nutzen des Unternehmens zu sehen sei. Zweck der Kampagnen unklar Kritisch angemerkt wird von den Prüfern weiters, dass die Kooperation zwischen Ministerium und Bahn nicht entsprechend dargestellt wurde. Die Zusammenarbeit im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit sei nicht dokumentiert und daher kaum nachvollziehbar, ist im Bericht zu lesen. Zudem scheinen die ÖBB nach Einschätzung des RH nicht immer genau gewusst zu haben, was sie mit ihren Kampagnen überhaupt bezwecken wollen. Der RH-Bericht ist insofern brisant, als in der Causa Inserate die Staatsanwaltschaft noch immer gegen Faymann wegen des Verdachts der Untreue ermittelt. Zudem sollen die umstrittenen Schaltungen im Herbst im parlamentarischen Untersuchungsausschuss aufgerollt werden.

Kommentare

der rechnungshof Lügt??? ist nicht kompetent... wem soll man da glauben, Hr.Faymann hat alles nur für die ÖBB getan...super, so politiker brauchen wir......

Wer geglaubt hat.. ..dass Werner Faymann unschuldig ist , hat einen Irrtum begangen. Denn Faymann hat mit seinem Netzwerk einen unheimlich grossen Einfluss auf Postenbesetzungen. Natürlich buckeln dann alle vor ihm. Denn diese Posten sind ja gut honoriert. Siehe den ehem ÖBB General Huber: Genau wie Faymann keine Ahnung von Tuten und blasen aber kassieren. Nebenbei noch einige privatgeschäfte ( mit dem Namen der Gattin) abgeschlosen, dann das grosse Aufschreien. Nach einigen Wochen ist der Teppich wieder über alles gelegt und man kann die nächste Verarsch....begehen. Das ist Faymann!!

Faymann hat Wernerles weisse Weste doch Flecken ??

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