ÖBB hoffen auf Deal mit ungarischer Bahn: Warten auf Budapester Verkaufsbeschluss

Abschluss eventuell schon Anfang nächsten Jahres Raaberbahn soll rund 25% der MAV Cargo erhalten

ÖBB hoffen auf Deal mit ungarischer Bahn: Warten auf Budapester Verkaufsbeschluss

Nach der Wahl zum Bestbieter hoffen die ÖBB auf einen Abschluss der Übernahme des ungarischen Güterverkehrs zu Beginn des kommenden Jahres. Er erwarte den Regierungsbeschluss in Budapest zum Verkauf der MAV Cargo Anfang 2008, sagte ÖBB-Chef Martin Huber gegenüber einer österreichischen Tageszeitung. Wer im österreichisch-ungarischen Konsortium der ÖBB mit der Raaberbahn (RoEE) mit welcher Höhe beteiligt sein wird, steht demnach noch nicht genau fest. Er schätze aber, dass die RoEE bis zu 25 Prozent halten werde, so Huber.

Die Beteiligung der Raaberbahn, an der der ungarische Staat noch die Mehrheit hält, gilt in den Medien als wesentlicher Entscheidungsgrund für das Konsortium. Mit knapp 400 Mio. Euro haben ÖBB und RoEE außerdem deutlich mehr geboten als die Konkurrenten. Laut einem Bericht der ungarischen Tageszeitung "Nepszabadsag" vom Wochenende hat das Konsortium darüber hinaus Investitionen in die technische Entwicklung der MAV Cargo in Aussicht gestellt. Zudem würde es eine Beschäftigungsgarantie für die 3.170 Mitarbeiter der ungarischen Gesellschaft geben, hieß es.

(apa/red)