ÖBB wollen Billigtankstellen einrichten:
Brachliegende Gründe sollen genutzt werden

Rahmenvertrag mit Invester Markus Friesacher Bis zu 35 Tankstellen sollen errichtet werden

Die ÖBB will brachliegenden Grundstücke besser nutzen. Mit dem Salzburger Investor Markus Friesacher gibt es seit Frühjahr einen Rahmenvertrag zum Bau von bis zu 35 Billigtankstellen. Derzeit werden die Grundstücke bewertet, um geeignete Objekte auszuwählen, sagte ein ÖBB-Sprecher. Gesucht werden Standorte mit hoher Frequenz. Unter anderem kommen dafür Objekte in der Nähe zu Park&Ride-Parkplätzen in Frage.

ÖBB wollen Billigtankstellen einrichten:
Brachliegende Gründe sollen genutzt werden © Bild: APA/DPA/Gebert

Friesacher baut mit seiner Free Energy (FE) Trading GmbH Tankstellen bei Hofer-Filialen. Seit Anfang September ist der Tiroler Investor Rene Benko zu 50 Prozent an Friesachers Unternehmen beteiligt. Mit dem Geld aus dem Einstieg Benkos will das Unternehmen ins Ausland expandieren, etwa nach Slowenien und Kroatien oder auch nach Deutschland oder Italien. Benko will sich aber aus dem operativen Geschäft heraushalten und nur als Investor auftreten.

Die ÖBB betonen, dass sie zwar künftig Grundstücke für Billigtankstellen zur Verfügung stellen, aber keine eigenen Tankstellen betreiben wollen. Die Bahn hielt weiters fest, dass sie auch mit anderen Firmen Gespräche führt, etwa zur Errichtung von Stromtankstellen für Elektroautos.

(apa/red)

Kommentare

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Wenn immer weniger Züge werden, brauchen wir ja billigen Treibstoff zum Autofahren

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Re: Wenn immer *gg* dasselbe hab ich mir auch grad gedacht

Billigtreibstoff passt zur ÖBB ungefähr so gut wie ein starker Kaffee zu einem Herzinfarkt.

Aber was bedeuten ideologische Werte schon in Zeiten des Neoliberalsmus. S\'Geld muaß her, wurscht wie! ;-))

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