ÖBB will mit Billigfliegern kooperieren:
Bonusprogramm mit Fly Niki und Air Berlin

Zusammenarbeit mit AUA anscheinend gescheitert Detail über das Niki-ÖBB-Projekt sind nicht bekannt

ÖBB will mit Billigfliegern kooperieren:
Bonusprogramm mit Fly Niki und Air Berlin

Die ÖBB will mit Fly Niki und Air Berlin zusammenarbeiten. Ein gemeinsamens Programm zur Kundenbindung mit der AUA ist ja bisher gescheitert. Nun wollen die Bundesbahnen mit "Rail & Fly" bei den Billigfliegern punkten, berichtete die Tageszeitung "Der Standard" in der Wochenendausgabe. Airlineinhaber Niki Lauda bestätigte demnach Gespräche mit Bahn-Personenverkehrsvorstand Stefan Wehinger.

Details, ob man beim Niki-ÖBB-Projekt etwa mit dem Bahnfahren Meilen sammeln und diese beim Top Bonus Programm der Air Berlin einlösen könne oder umgekehrt, wurden nicht genannt. Das Vielfliegersystem der Air Berlin Top Bonus umfasst als Partner auch Hotels und Mietwagenfirmen.

Im Ausland wird bereits kooperiert
Im Ausland funktioniere die Kooperation Bahn-Fluglinie bereits. So biete etwa die Partnergesellschaft von Niki, Air Berlin, ihren Passagieren in Zürich eine Kooperation mit dem Switzerland Travel Centre, ein Unternehmen der Schweizerischen Bundesbahn und dem Schweiz Tourismus, verschiedenste Bahnangebote zur Weiterreise an.

Mit dem Zug zum Flughafen
In Deutschland etwa bieten zahlreiche nationale und internationale Fluglinien sowie Reiseveranstalter das System Rail & Fly an, bei dem Fluggäste gratis oder mit verbilligten Fahrscheinen zu den Flughäfen anreisen können. Ein anderes Beispiel bietet Lufthansa. Die Airline hat den ICE der Deutschen Bahn zwischen Köln und Frankfurt mit Flugnummern versehen und in ihre Flugpläne integriert. Für Air France haben zwischen Paris und Brüssel die französischen Staatsbahnen SNCF mit dem Hochgeschwindigkeitszug TGV komplett die Aufgabe der Fluglinie übernommen, berichtete die Tageszeitung.
(APA/red)