Fakten von

ÖAMTC fordert mehr Sicherheit auf Schutzwegen

Kinder und ältere Menschen besonders gefährdet

Mehr als 1.000 Fußgänger sind im Jahr 2015 auf Schutzwegen verunglückt. Insbesondere Kinder und Senioren sind gefährdet. Da sich durch die längere Dunkelheit im Herbst und Winter die Unfallhäufigkeit erhöht, forderte der ÖAMTC am Donnerstag die verstärkte Wartung von Schutzwegbeleuchtungen sowie eine bessere Ausstattung sensibler Querungsbereiche.

Schutzwege, etwa vor Schulen oder Einkaufszentren, sollen Fußgängern ein sicheres Queren der Fahrbahn ermöglichen. "Umso schlimmer ist es, wenn genau dort Unfälle passieren", erklärte ÖAMTC-Verkehrsexperte David Nose in einer Aussendung. Um die Gefahren zu reduzieren und geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit zu setzen, sei die Analyse jedes einzelnen dieser Unfälle wichtig.

Bauliche Maßnahmen wie Mittelinseln sowie die Schaffung besserer Sicht- und Beleuchtungsverhältnisse können die Gefahren an Schutzwegen reduzieren. Für alle Verkehrsteilnehmer gelten außerdem Verhaltensregeln, die zu beachten sind. Autofahrer sollen in den dunklen Wintermonaten etwa noch aufmerksamer fahren und besonders auf Kinder und ältere Menschen achten. Denn während Kinder im Verkehr oft unberechenbar reagieren, brauchen Senioren mehr Zeit, um in Ruhe den Schutzweg zu überqueren.

Fußgänger sollten ihrerseits nie überraschend die Fahrbahn überqueren und, wenn möglich, Augenkontakt zum Autofahrer herstellen. Mit heller oder sogar reflektierender Kleidung wird man in der Dunkelheit besonders gut gesehen. Nicht zuletzt fördert es die Sicherheit, sich beim Queren von Straßen nicht von seinem Mobiltelefon ablenken zu lassen, riet der ÖAMTC.

Kommentare