Oberösterreich von

Verheerender Unfall

Drei junge Frauen bei Überholmanöver ums Leben gekommen

Oberösterreich - Verheerender Unfall © Bild: APA/Werner Kerschbaummayr/www.foto-kerschi.at

Ein tragischer Unfall fordert in Adlwang (Bezirk Steyr-Land) in Oberösterreich drei junge Todesopfer und zwei Verletzte. Ein junger L17-Führerscheinbesitzer hatte ein riskantes Überholmanöver durchgeführt und die Herrschaft über den Wagen verloren. Für drei Insassen kam jede Hilfe zu spät. Unklar war vorerst, woher sich die Verunglückten kannten und ob sich die Insassen des Unfallwagens und jene des überholten Autos kannten.

Gegen 22.00 Uhr kam es zu dem Unfall. Die Jugendlichen, allesamt aus dem Bezirk Kirchdorf, dürften von Nußbach kommend auf dem Weg zu einem Kirtag in Adlwang gewesen sein. In der Ortschaft Mandorf kam es zu dem verheerenden Unfall. Nach einem riskanten Überholmanöver geriet der Pkw des 17-Jährigen ins Schleudern. Er prallte zuerst gegen ein landwirtschaftliches Gerät und danach gegen einen Pkw mit Anhänger.

Für ein 15-jähriges Mädchen aus Kremsmünster und zwei junge Frauen im Alter von 19 und 20 Jahren – beide aus Nußbach – kam jede Hilfe zu spät. Sie erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der Lenker aus Nußbach und eine 16-jährige Insassin aus Schlierbach– sie saß hinter ihm – überlebten mit leichten Verletzungen. Sie erlitten jedoch einen schweren Schock. Ein Alkotest beim 17-Jährigen verlief negativ.

Zum Unfallhergang konnten vorerst keine Befragungen durchgeführt werden, da alle überlebenden Beteiligten unter schwerem Schock standen, so die Pressesprecherin der Polizei Oberösterreich, Simone Mayr. Die überlebenden Unfallbeteiligten, Einsatzkräfte und die Angehörigen mussten vom Kriseninterventionsteam betreut werden. Einige der Feuerwehreinsatzkräfte hätten die Unfallopfer gekannt, so der Einsatzleiter der Feuerwehr. Für sie werde es nach dem Unfall noch eine Nachbetreuung geben. Das Unfallwrack wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt.

Kommentare

Ignaz-Kutschnberger

Schade um die toten Mitfahrer... wenn sich jemand den Schädel einschlagen möchte, dann soll er dies bitte ohne Mitfahrer machen...und soll dabei nicht noch andere gefährden!! Da ist das Alter nicht unbedingt ausschlaggebend...weil egal ob 16 oder 86...beim Autofahren sollt man nicht nur das Licht einschalten, sondern auch das HIRN !! ...PS: Übrigens glaub "obergscheit" schreibt man mit "T"...aber bin mir jetzt auch nicht ganz sicher ;-)

Der obergscheide bist du MAX MUSTERMANN!!!!

ein L17 lenker bekommt den führerschein erst wenn er 3000km gefahren ist, und das wird alle 1000km überprüft.
max mustermann, wie viele kilometer bist du gefahren als du den führerschein bekommen hast???
der unfall ist eine unfassbare tragödie, meine aufrichtige anteilnahme den familien!!

Es ist sehr tragisch,aber mit 17 bekommt man ja schon den schein.Hätte dieser Bursche ihn erst mit 18 bekommen wäre viel Leid erspart geblieben.Ist ja nicht das erste mal mit so Jungen Führerschein-Besitzer.Aber der Gesetzgeber wird es schon wissen,oder die EU.diese Obergscheiden.

Automatisches Tempolimit. GPS und Verkehrsfunk sorgen für das Einhalten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, sogar für Modifikationen bei schlechten Wetterbedinungen. Bei dichten Nebel 60 auf der Autobahn.

Dann fährt das Auto auf der Landstraße eben nur 80 und der Möchtegern Niki Lauda hat keine Gelgegenheit zum Massenmord durch totale Selbstüberschätzung.

Wir müssen durch diese Technik einfach Raserei aus den Balzverhalten junger Männer heraus bekommen.

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