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Unwetter sorgen für Überflutungen

Extreme Regenmengen überschwemmen zahlreiche Keller. Einige Straßen gesperrt.

Feuerwehr nach Hochwasser © Bild: APA/WERNER KERSCHBAUMMAYR/FOTO-KERSCHI.AT

Unwetter haben am Montagabend in Teilen Oberösterreichs zu Überflutungen und Vermurungen geführt und in der Folge für einzelne Straßensperren gesorgt. Betroffen waren laut Landespolizeidirektion OÖ das obere Mühlviertel (Bezirk Rohrbach) sowie das Salzkammergut im Bereich des Mondsees (Bezirk Vöcklabruck). Zahlreiche Keller wurden überflutet, die Mondsee Bundesstraße B154 musste gesperrt werden. Auch in Niederösterreich waren heute zig Feuerwehren im Unwetter-Einsatz.

Im Mühlviertel wurden die Gemeinden Kollerschlag, Peilstein und Julbach von einem starken Hagelunwetter mit teilweise extremen Regenmengen heimgesucht. Zahlreiche Keller wurden überschwemmt, einige Straßen waren wegen Vermurungen und Überflutungen unpassierbar. Die Feuerwehren der betroffenen Gemeinden standen im Dauereinsatz. Personen dürften nicht verletzt worden sein. Die Ulrichsberger Landesstraße musste im Bereich von Niederkraml (Gemeinde Julbach) gesperrt werden.

Unwetter in Oberösterreich
© APA/FOTO-KERSCHI.AT/MÄRZINGER Eine überflutete Straße in Rohrbach

Mondsee Straße gesperrt

Im Bezirk Vöcklabruck war vor allem die B154 betroffen. Die Mondsee Straße wurde zwischen den Ortschaften Scharfling und Plomberg auf einer Länge von rund 100 Metern überschwemmt, da ein kleiner Erdrutsch - ausgelöst durch kurzzeitigen Starkregen - eine Drainageanlage verstopft hatte. Die Straße musste komplett gesperrt. Die Feuerwehr St. Lorenz sowie die Straßenmeisterei Mondsee rückten aus, um den Drainagegraben zu säubern. Am frühen Abend konnte die Straßensperre wieder aufgehoben werden.

Feuerwehren in Niederösterreich im Unwetter-Einsatz

Die Zahl der Unwettereinsätze niederösterreichischer Feuerwehren hat sich bis in die Abendstunden auf etwa 70 erhöht, sagte Alexander Nittner vom Landeskommando auf Anfrage. Es könnten noch einige mehr werden, fügte er hinzu. Mehr als 400 Mann waren ausgerückt. Auch im Bezirk Neunkirchen musste die Feuerwehr helfend eingreifen.

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