Ministerrat von

Oberhauser nach Krebs-OP zurück

Wie es der Gesundheitsministerin geht, was sie hinter sich hat, was sie vor sich hat

Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser © Bild: APA/HANS KLAUS TECHT

Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) hat am Dienstag erstmals seit ihrer Krebs-Operation wieder an einem Ministerrat teilgenommen. "Ich bin wirklich froh, wieder hier zu sein", sagte sie in einem Presse-Statement vor der Regierungssitzung. Mit ihrem Behandlungsverlauf zeigte sie sich zufrieden, wenn sie auch "geglaubt habe, es geht schneller".

Vor rund vier Wochen hatte sich Oberhauser einer "relativen großen OP" unterzogen, vor vier Tagen sei die nächste Chemo durchgeführt worden, berichtete sie. "Geduld ist nicht eine meiner größten Tugenden", räumte sie ein. Lieber wäre ihr, das alles ginge schneller, doch ihr Körper habe sie eines Besseren belehrt.

Kontakt mit ihrem Büro und den aktuellen Themen habe sie auch in der Phase nach dem Eingriff stets gehabt, nun wolle sie versuchen, wieder "möglichst viel zu machen", so die Ministerin. Allerdings betonte sie einmal mehr, sie sei in einer "privilegierten Situation" mit einem "wunderbaren Büro", was ihr überhaupt erst ermögliche, trotz Krankheit zu arbeiten. "Das ist meine persönliche Entscheidung", will sie kein generelles Signal senden, dass Arbeit über alles gehe.

Kommentare

carlos58
carlos58 melden

Wem interessiert das wirklich? Die privilegierte Schicht kann es sich immer richten! Kann sich die "arme Ministerin" keine Perücke leisten?
Einfach skurill, so unter die Leute zu gehen, Mitleidheischend!

christian95 melden

Ich habe es mir auch schon gedacht: Statt Erfolge im Ministerium zu präsentieren zeigt uns die Ministerin ihren kahlen Kopf und erklärt uns ihren Gesundheitszustand.

Nudlsupp melden

@christian95: Ihre eigene Frage an Sie richtend: Haben Sie keine dringenderen Probleme und Anliegen als die Perücken von Ministerinnen?

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