Obamas Spendensack wird stetig kleiner: Liegt aber bei Einnahmen noch vor McCain

10 Mio. $ weniger Wahlkampfhilfe als in Vormonaten Obama verzichtet auf staatliche Wahlkampfgelder

Obamas Spendensack wird stetig kleiner: Liegt aber bei Einnahmen noch vor McCain © Bild: AP/Senne

Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama hat einen deutlichen Einbruch bei seinen Wahlkampfspenden hinnehmen müssen. Den von der nationalen Wahlkommission veröffentlichten Zahlen zufolge, erhielt Obama im vergangenen Monat von seinen Anhängern 21,9 Millionen Dollar (14 Millionen Euro) an Wahlkampfhilfe. Das waren deutlich weniger als in den Monaten zuvor: Von Jänner bis April kam der Senator aus Illinois im Schnitt auf 31 Millionen Dollar pro Monat, also auf gut eine Million Dollar pro Tag.

Trotz des Einbruches im Mai lag Obama aber noch immer vor seinem republikanischen Konkurrenten John McCain. Dieser erhielt der Wahlkommission zufolge im vergangenen Monat 21 Millionen Dollar an Wahlkampfspenden. Zuvor hatte Obama bekanntgegeben, auf mehr als 80 Millionen Dollar an staatlicher Wahlkampffinanzierung zu verzichten. Dadurch steht es ihm frei, unbegrenzt private Spenden einzusetzen. McCain hingegen nimmt die staatlichen Hilfen an, weil sein Spendenaufkommen deutlich geringer ist.
(apa/red)